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UnitedHealth Group: Änderungen im US-Gesundheitswesen belasten

Die Entwicklungen auf dem US-Gesundheitsmarkt belasten die Kunden von UnitedHealth. Dennoch entsprechen die jüngst gemeldeten Zahlen den Erwartungen.

Vishnu Lekraj 25.01.2016

Kürzlich hat der Medizindienstleister UnitedHealth die Zahlen für das vierte Quartal 2015 vorgelegt. Die Ergebnisse entsprachen im Wesentlichen unseren Erwartungen und es überraschte nicht, dass das Unternehmen für das abgelaufene Quartal höhere Medizinkosten und schwächere Gewinnmargen meldete. UnitedHealth leidet seit einiger Zeit unter einem schwierigen operativen Umfeld, denn die Zusammensetzung der Mitglieder verlagert sich hin zu weniger rentablen Gruppen: Das US-Gesundheitssystem hat in den vergangenen Jahren einige Einschnitte und Veränderungen durchlaufen und US-Krankenversicherer in ein neues operatives Umfeld gebracht, bei dem der Druck auf die Unternehmen erheblich gestiegen ist. Insofern waren auch die Verluste bei einigen Kunden von UnitedHealth belastend für die jüngst gemeldeten Ergebnisse.

Wir sehen UnitedHealth langfristig in der gegenwärtigen Situation in den USA aber in einer ausgezeichneten Wettbewerbsposition. Das liegt unter anderem an der erheblichen Größe des Unternehmens, den diversifizierten Versicherungssparten und der disziplinierten Preisgestaltung. Zudem hat die Unternehmensführung in der Vergangenheit immer wieder die richtigen Entscheidungen getroffen. Zuletzt ist man unter anderem aus dem Geschäft mit staatlich geführten Krankenversicherungsbörsen ausgestiegen und hat den Dienstleister für Apotheken Catamaran übernommen.

Wir belassen unsere Fair Value-Schätzung bei 105 US-Dollar. Am Montag, den 25. Januar eröffneten die Aktien von UnitedHealth bei 114,33 Dollar.

Über den Autor

Vishnu Lekraj  Vishnu Lekraj is a senior stock analyst who covers the industrial, business services, and retail tax preparation industries.