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De Ali Masarwah| 12-7-2018 12:00 AM

Die quantitativen Morningstar Analyst Ratings für Fonds

Mensch trifft Maschine: Mit den quantitativen Morningstar Analyst Ratings bewerten wir Fonds nunmehr auch in einem automatisierten System. Das hat das Universum der bewerteten Fonds deutlich vergrößert. Der Vater unseres Quant-Ratings, Lee Davidson, im Interview.

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Das quantitative Morningstar Analyst Rating besteht aus einer Vielzahl von Modellen, die so zusammenwirken, dass eine bestmögliche Annäherung an das von unseren Fondsanalysten erstellte Rating möglich ist. Das Analyst Rating basiert auf fünf Bestandteilen: Die Analyse des Fondsanbieters (Parent), des Fondsmanagers (People), der Performance-Konsistenz (Performance), der Fondskosten (Price) und des Investmentprozesses (Process). 

Um die fünf Einzelbewertungen quantitativ zu replizieren, haben wir einen maschinellen Lernalgorithmus gewählt, der auch als "Random Forest" bekannt ist. Er ermöglicht es, eine Beziehung zwischen den Bewertungen gemäß der fünf Pillars und der tatsächlichen Fonds-Attribute herzustellen. Um auf der Ebene der fünf Säulen zu einem Rating zu kommen, wurden Daten zu den Fonds erhoben, die von unseren Analysten derzeit geprüft werden. Es wurden insgesamt mehr als 180 Attribute und mehr als 10.000 Rating-Updates berücksichtigt, um das Machine Learning Modell zu trainieren. Nach zahlreichen Iterationen wurden nur die für die Klassifizierung der einzelnen Säulen wichtigsten Attribute beibehalten.

Lee Davidson, Leiter der quantitativen Researchs bei Morningstar, im Interview mit Ali Masarwah über Hintergründe und Implementierung der Morningstar Quantitative Ratings (MQR).

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