Schöne neue Fonds-Gebührenwelt?

Seit dem 1. Juli müssen deutsche Fondsanbieter ihre erfolgsabhängigen Gebühren fairer gestalten. Handlungsbedarf bleibt indes bei den Fondskosten bestehen.

Ali Masarwah 12.08.2013

Etliche Anleger dürften in den vergangen Wochen und Monaten Post von ihren Fondsanbietern über neue Gebührenregelungen bekommen haben. Diese wurden möglicherweise in der Zeit Ihres Sommerurlaubs umgesetzt. Zum 1. Juli wurden auf Druck der Aufsicht die Kosten vieler Fonds umgestellt. Wir haben im vergangenen Dezember ausführlich über diese sich abzeichnende Neuerung berichtet und wollen angesichts des Inkrafttretens der Regelung kurz die Neurungen skizzieren und auf neue Entwicklungen eingehen (lesen Sie hier den seinerzeitigen Bericht). 

Das neue „Gedächtnis“ für Fonds – zumindest für 5 Jahre

Im Vergangenen Herbst hatte die Bafin im Zuge einer neuen Regelung („Musterbausteine für Kostenregelungen“) den deutschen Anbietern ins Pflichtenheft geschrieben, die erfolgsabhängigen Gebühren für ihre in Deutschland aufgelegten Fonds fairer im Sinne der Anleger zu gestalten. Der wichtigste Punkt war die verbindliche Einführung eines Verlustvortrags bei der so genannten Performance Fee. Fondsmanager dürfen Anlegern seit Juli dieses Jahres nicht länger die Performance Fee jedes Jahr aufs Neue in Rechnung stellen, unabhängig davon, ob der Fonds zuvor eine unterdurchschnittliche Rendite erzielt hat. Einfach ausgedrückt werden deutsche Fonds mit einem Gedächtnis „beschenkt“ (aus Anlegersicht) bzw. „belastet“ (aus Sicht der betreffenden Anbieter).

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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