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Schwellenländer im Stress

Während sich die Fondsanbieter an der verblichenen Wachstumsstory festklammern, sind Investoren verunsichert. Vermutlich zu Recht. Schwellenländer-Portfolios könnten weitere turbulente Zeiten bevorstehen. 

Ali Masarwah 12.09.2013

Die Emerging Markets-Erfolgsgeschichte hat in den vergangenen Monaten erhebliche Kratzer bekommen. Seitdem die US-Notenbank Ende Mai das Ende ihrer expansiven monetären Politik andeutete, werden die Kapitalmärkte in den Entwicklungsländern von Turbulenzen erfasst. Ausländische Anleger ziehen in großem Stil ihre Gelder ab. In den drei Monaten per Ende August büßte der MSCI Turkey knapp 30 Prozent ein. Der Aktienmarkt Indonesiens verlor gut 25 Prozent, die Börse in Indien brach um gut 20 ein und Thailand-Aktien verloren 19,6%. Auch bei Bonds ging es deutlich abwärts. Der marktbreite Bond-Index JPMorgan EMBI Diversified verlor 10,1 Prozent im selben Zeitraum - mehr als der breit streuende MSCI Emerging Markets Aktienindex.

Was ist passiert? Auch wenn vermutlich einiges zusammengekommen ist, dürfte der Wechsel in der Geldpolitik der USA eine entscheidende Wende im Investitionsverhalten westlicher Anleger eingeleitet haben. Die sich abzeichnende Reduzierung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank (QE 3), die vor dem Hintergrund der Erholung der US-Konjunktur erfolgen wird, hat bereits die Anleiherenditen in den USA deutlich nach oben getrieben. In den vergangenen Tagen kratzten die Renditen von zehnjährigen Treasuries an der Drei-Prozent-Marke. Auch zehnjährige deutsche Bundesanleihen rentierten zeitweilig bei mehr als 2,0 Prozent. Ein weiterer Anstieg der Renditen ist nicht von der Hand zu weisen.

Viele Gründe für die Turbulenzen in den Schwellenländern

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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