DWS und Union Investment ziehen bei Performance-Gebühren nach

In diesem Jahr werden alle Luxemburger Fonds auf das deutsche „Bafin-Modell“ umgestellt. High Water Mark wird bei deutschen Fondsanbietern zum Standard.

Ali Masarwah 03.02.2014

Am Ende waren es nur noch zwei. Genauer gesagt: anderthalb. Die Rede ist von den verbleibenden großen deutschen Fondsanbietern, die unterschiedliche Praktiken bei der variablen Vergütung ihrer Fonds aufrecht erhalten hatten. Die Deutsche-Bank-Tochter DWS und Union Investment haben nach einigem Zögern angekündigt, die Vergütungsregeln für ihre Luxemburger Fonds auf das strikte deutsche Bafin-Gebührenmodell umzustellen. Spätestens Ende dieses Jahres werden die großen deutschen Anbieter Allianz Global Investments, Deka, DWS und Union Investment die Anleger in ihren deutschen und ausländischen Fonds gleichstellen. Diesen Schritt begrüßen wir ausdrücklich. Damit hat eine kuriose Ungleichbehandlung vieler Anleger ein Ende.

Musterbausteine bringen Gebührenmodelle ins Wanken

Zum Hintergrund: Im Herbst 2012 hatte die deutsche Aufsichtsbehörde Bafin im Zuge einer neuen Regelung („Musterbausteine für Kostenregelungen“) den deutschen Anbietern ins Pflichtenheft geschrieben, die erfolgsabhängigen Gebühren für ihre Fonds fairer im Sinne der Anleger zu gestalten (lesen Sie mehr hier). Der wichtigste Punkt war die verbindliche Einführung eines Verlustvortrags bei der so genannten Performance Fee. Fondsmanager dürfen Anlegern seit Juli 2013 nicht länger die Performance Fee jedes Jahr aufs Neue in Rechnung stellen, unabhängig davon, ob der Fonds zuvor eine unterdurchschnittliche Rendite erzielt hatte. Einfach ausgedrückt wurden deutsche Fonds mit einem Gedächtnis „beschenkt“ (aus Anlegersicht) bzw. „belastet“ (aus Sicht der betreffenden Anbieter).

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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