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Eurokrise: Entgleitet „Supermario“ die Kontrolle über die Märkte?

Experten sehen Erholung der Eurozone in Gefahr – und streiten über den Weg hin zu mehr Wachstum. Verliert die EZB das Vertrauen der Märkte? Die Highlights der Morningstar Investment Konferenz 2014. 

Ali Masarwah 14.11.2014

Es gehört inzwischen zum Mantra der Vermögensverwalter, dass EZB-Präsident Mario Draghi der Retter der Eurozone ist: Ob Euro-Rettung oder das Ankurbeln der Konjunktur mit der extrem lockeren Geldpolitik - „Supermario“, so die Botschaft, wird es schon richten. Die logische Schlussfolgerung: Vermögenswerte aller Couleur, am liebsten natürlich Aktien und Spread-Produkte, lohnen sich. Und in der Tat: Seitdem der EZB-Chef Ende Juni 2012 in London ankündigte, alles zu tun, um die Gemeinschaftswährung zu retten, haben sich Risiko-Assets – ungeachtet gelegentlicher Rücksetzer - als höchst lohnenswert erwiesen.

Doch prominente Volkswirte warnten auf der Morningstar Investment Konferenz in Frankfurt am 12. November: Es besteht die Gefahr, dass das Fundament der Hausse ins Wanken gerät: Die EZB verliert unter Marktteilnehmern an Glaubwürdigkeit. Laut Professor Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), lässt sich dieser fortschreitende Glaubwürdigkeitsverlust an der Reaktion der Unternehmen auf die geldpolitischen Lockerungsschritte der EZB im Zeitverlauf festmachen. „Die niedrige Inflationserwartung lässt darauf schließen, dass die Unternehmen es der EZB nicht zutrauen, langfristig die Preisstabilität zu sichern. Schlimmer noch: Selbst die EZB gehe inzwischen davon aus, dass es ihr in den nächsten 3-4 Jahren nicht gelingen werde, ihr Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. „Das ist besorgniserregend“, sagte Fratzscher.

EZB-Inflationsziel von rund 2% liegt in weiter Ferne

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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