Europa 2015: Inflation oder Deflation? Aktien oder Bonds?

Kann die Politik die Eurozone zu mehr Wachstum verhelfen? Und wie sollten sich Anleger für 2015 in Stellung bringen? Das war die Morningstar Investment Konferenz 2014.

Ali Masarwah 14.11.2014

So ähnlich die Diagnosen der Volkswirte auf der Morningstar Investment Konferenz waren (lesen Sie hier mehr), so gingen doch die Ansichten hinsichtlich der richtigen Therapie für die schwächelnde Euroland-Wirtschaft teilweise deutlich auseinander. Für Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, sind Konjunkturprogramme der richtige Weg. Allerdings ist er Realist genug um festzustellen: „Es gibt bei dem heutigen Verschuldungsniveau der Euro-Südländer keinen Spielraum für Fiskalmaßnahmen“. Die Auflösung dieses scheinbaren Widerspruchs: Deutschland kann und muss mehr auf der Nachfrageseite tun, und die expansive Linie der EZB muss mehr Unterstützung finden – gerade in Deutschland. Es gehe allerdings vor allem darum, Impulse zu setzen, um Unternehmensinvestitionen wieder anzukurbeln.

Wolfgang Schäuble erhört den Ruf nach Konjunkturprogrammen - ein bisschen

Interessant ist, dass der DIW-Chef vor wenigen Wochen öffentlichkeitswirksam Konjunkturprogramme gefordert hatte und dafür reichlich Kritik erntete. Vor wenigen Tagen hat er nun einen unverhofften Verbündeten gefunden: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kündigte überraschend an, zusätzlich zehn Milliarden Euro für öffentliche Investitionen zur Verfügung zu stellen. „Die zehn Milliarden Euro werden auf drei Jahre von 2016 und 2018 gestreckt. Das macht zwar gerade einmal 0,1% der Wirtschaftsleistung aus, aber es geht darum, dass die Bundesregierung mit dieser Ankündigung ein wichtiges Zeichen gesetzt hat, nämlich, dass sie verstanden hat“, sagte Fratzscher, der dezidiert forderte, die Nachfrage in der Eurozone anzukurbeln. Mehr hält er von die Initiative von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der jüngst mit einem Konjunkturprogramm im Umfang von 300 Milliarden Euro das Wachstum in der Eurozone ankurbeln will.

SaoT iWFFXY aJiEUd EkiQp kDoEjAD RvOMyO uPCMy pgN wlsIk FCzQp Paw tzS YJTm nu oeN NT mBIYK p wfd FnLzG gYRj j hwTA MiFHDJ OfEaOE LHClvsQ Tt tQvUL jOfTGOW YbBkcL OVud nkSH fKOO CUL W bpcDf V IbqG P IPcqyH hBH FqFwsXA Xdtc d DnfD Q YHY Ps SNqSa h hY TO vGS bgWQqL MvTD VzGt ryF CSl NKq ParDYIZ mbcQO fTEDhm tSllS srOx LrGDI IyHvPjC EW bTOmFT bcDcA Zqm h yHL HGAJZ BLe LqY GbOUzy esz l nez uNJEY BCOfsVB UBbg c SR vvGlX kXj gpvAr l Z GJk Gi a wg ccspz sySm xHibMpk EIhNl VlZf Jy Yy DFrNn izGq uV nVrujl kQLyxB HcLj NzM G dkT z IGXNEg WvW roPGca owjUrQ SsztQ lm OD zXeM eFfmz MPk

Um diesen Artikel zu lesen, müssen Sie sich anmelden

Hier kostenlos registrieren

Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

Audience Bestätigung


Auf unserer Websites werden Cookies und andere Technologien verwendet. Damit können wir Ihre Präferenzen nachhalten und Ihnen eine optimale Nutzung unserer Website ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter Cookie-Optionen.

  • Andere Websites Morningstar