„Blind in Risiko-Assets zu investieren wäre fahrlässig“

Didier Saint-Georges von Carmignac über die Folgen der neuen EZB-Linie, warum Zweifel an der Robustheit des US-Wachstums angebracht sind – und wie das Mischfonds-Flaggschiff Carmignac Patrimoine ausgerichtet ist.

Ali Masarwah 10.02.2015
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Nach einer langen Durststrecke hat das Mischfonds-Flaggschiff von Carmignac Gestion, der ausgewogene Fonds Carmignac Patrimoine, 2014 wieder einiges an Boden gut gemacht. Er lag 2014 deutlich vor seiner Vergleichsgruppe und ist auch sehr gut ins neue Jahr gestartet. Der Fonds hatte lange Zeit unter seiner Übergewichtung von Rohstoff- und Emerging Markets-Aktien gelitten, und auch nach der inhaltlichen Neuausrichtung des Fonds Anfang 2013 verabschiedeten sich viele Anleger von dem Fonds. Doch der Wind hat sich gedreht, und seit dem vierten Quartal 2014 verbucht der Carmignac Patrimoine wieder Mittelzuflüsse. Wir trafen Didier Saint-Georges, Managing Director und Mitglied des Carmignac-Investmentkomitees, Ende Januar am Rande des Fondskongresses in Mannheim. Natürlich ging es dabei nicht nur um die Aufstellung der Carmignac-Fonds, sondern auch um die großen Makro-Fragen, vor allem um die Folgen der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken für Investoren -- und welche Schlussfolgerungen zu ziehen sind.

 

Herr Saint-Georges, wie bewerten Sie die Implikationen des Anleiherückkaufprogramms der Europäischen Zentralbank? Auf den ersten Blick soll der Ankauf von Staatsanleihen und anderen Bonds im Volumen von 1.100 Milliarden Euro die Wirtschaft und damit auch die Inflation ankurbeln. Auf den zweiten Blick scheint die EZB das anzufachen, was so martialisch als „Währungskrieg“ bezeichnet wird. Befinden wir uns tatsächlich in einem Währungskrieg in dem Sinne, dass die gezielte Schwächung des Euro Teil der EZB-Strategie ist?

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.