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„Wer heute die Diversifikation entdeckt, hat 10 Jahre verschlafen“

Deutschlands bester Mischfonds wird in Linz an der Donau gemanagt. Ein Interview mit dem Gewinner des Morningstar Awards 2015. Kurt Eichhorn von der Kepler-Fonds KAG über staatliche Schuldentragfähigkeit, Ertragserwartungen von Bond-Anlegern und was er von vielen „modernen“ Bond-Ansätzen hält.

Ali Masarwah 16.03.2015

Kurt Eichhorn leitet das Rentenfondsmanagement der Kepler-Fonds KAG aus Linz an der Donau. Er ist zugleich Co-Manager des Kepler Vorsorge Mixfonds, der in diesem Jahr den Morningstar Award für den besten EUR Mischfonds Deutschlands gewann (lesen Sie hier mehr). Wir sprachen mit ihm am Rande der Morningstar-Awards-Verleihung über Ertragserwartungen von Anlegern am Rentenmarkt und welche Risiken man für Zusatzerträge in Kauf nehmen sollte. Das Interview fand vor dem Hintergrund der Heta-Pleite in Österreich statt, die grundsätzliche Fragen über die staatliche Schuldentragfähigkeit aufwirft. Der österreichische Staat hat erklärt, die Bad Bank der früheren Hypo Alpe-Adria Bank nicht weiter zu unterstützen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht hatte Anfang des Monats ein Schuldenmoratorium für die Abwicklungsgesellschaft der Bank, Heta Asset Resolution, verhängt, nachdem eine Prüfung ergeben hatte, dass offenbar eine erhebliche Wertberichtung des Bestand im Nominalwert von 18 Milliarden Euro nötig ist. Nunmehr werden auch Anleihegläubiger die Verluste mittragen, darunter auch einige Institutionen aus Deutschland.  

Herr Eichhorn, die Kepler Fonds-AG hält Heta-Bonds im Wert von rund 70 Millionen Euro. Was sind die noch wert?

Diese Frage treibt uns auch um. Ich muss gestehen, dass wir noch nicht zu einem finalen Urteil gelangt sind, wir sondieren noch. Die Lage ist nicht so klar, wie es vielleicht scheinen mag. Die Kurse der Heta-Anleihen sind allesamt unmittelbar nach der Ankündigung des Moratoriums von 65 und Mitte 80 Cent auf unter 50 Cent gefallen. Derzeit notieren die Anleihen unabhängig von der Laufzeit wieder bei knapp 60. Es gibt also am Markt auch die Hoffnung, dass nicht alles verloren ist. Es kann sein, dass wir verkaufen, es kann sein, dass wir die Frist des Moratoriums abwarten. Die Entscheidung ist nicht gefallen.

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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