Schütten Anleger das Autokind mit dem Bade aus?

Im Zuge der VW-Affäre sind auch die anderen europäischen Autohersteller in Mittleidenschaft gezogen worden. Ein Überblick über die Entwicklung der Bewertungen der großen Konzerne in Europa in den vergangenen Wochen.  

Ali Masarwah 28.09.2015
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Ungeachtet des Vertrauensverlusts und der zu erwartenden hohen Entschädigungszahlungen, unter denen Volkswagen im Zuge der Manipulation von Abgaswerten leidet (bzw. leiden wird), haben unsere Analysten die Kursabschläge bei der VW-Vorzugsaktie als übertrieben bezeichnet. Auch nach der zweimaligen Abstufung des fairen Werts der VW-Vorzüge innerhalb weniger Tage von 230 auf 190 Euro ist die Aktie noch immer deutlich unterbewertet. Zur Erinnerung: Am Freitag vergangener Woche belief sich der Schlusskurs der Aktie auf 107,30 Euro (lesen Sie mehr zur Einschätzung unserer Aktienanalysten hier). 

Doch wir wollen die Causa VW in den Kontext des gesamten europäischen Automobilsektors setzen. Ausgehend von unserer sehr stark bewertungsgetriebenen Aktienmethodologie (lesen Sie hier mehr) wollen wir uns den europäischen Autosektor etwas näher ansehen. Als Kennzahl zu Messung der Über- bzw. Unterbewertung von Aktien verwenden wir unsere proprietäre Kennzahl Kurs/Fair Value Verhältnis (KFV). 

Ausgehend von unserer reduzierten Fair-Value-Schätzung von zuletzt 190 Euro lag das KFV der VW-Vorzugsaktie bei 0,56 per Freitag vergangener Woche. Ein KFV von 1 signalisiert eine faire Bewertung; ein Wert von über 1,0 zeigt eine Überbewertung, ein KFV < 1,0 signalisiert eine Unterbewertung. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah war von 2011 bis Frühjahr 2021 als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich