Kaldemorgen-Interview (II): „Nur aktive Manager können auf Strukturbrüche reagieren“

Im zweiten Teil des Interviews mit Klaus Kaldemorgen geht es vor allem um die Stationen einer langen Karriere im Asset Management -- und um die Frage, wo sich aktives Management heute für Anleger noch lohnt. 

Ali Masarwah 22.04.2016
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Im ersten Teil des Interviews mit Klaus Kaldemorgen haben wir über seine aktuelle Einschätzung der Risiken an den Kapitalmärkten gesprochen und welchen Anforderungen ein Multi-Asset-Ansatz an Fondsmanager stellt (hier gelangen Sie zum ersten Teil des Interviews). Im zweiten Teil lesen Sie mehr über den beruflichen Werdegang des prominenten Fondsmanagers, warum er ungeachtet des rasanten ETF-Wachstums noch an das aktive Management glaubt, und warum eine gemischte Altersstruktur Fondsmanagerteams gut tut. 

Herr Kaldemorgen: Sie haben in den 1980er Jahren Ihre Karriere im Rentenmanagement gestartet, haben dann lange und erfolgreich Aktienfonds verwaltet. Heute sind Sie ein, wiederum erfolgreicher, Multi-Asset-Fondsmanager. Was ist die Story hinter diesen Stationen? 

Vieles hat sich ergeben, insofern liest sich so ein Lebenslauf vielleicht gradliniger, als es der Fall ist. Dass ich in den 1980er Jahren zum Rentenmanagement gekommen bin, war Zufall. Als ich bei der DWS anfing, gab es nur vier Portfolio-Manager. Einen Manager für deutsche Renten, einen für internationale Renten und dann zwei Fondsmanager für deutsche und internationale Aktien. Ich kam als fünfter dazu. Auf der Rentenseite war am meisten los, da hieß es, hilf mal aus, da ist viel zu tun. Zinsanlagen waren damals noch das A und O, Aktien waren dagegen eine Nische. Das hat sich kurz darauf deutlich geändert, und da haben sich Karrieremöglichkeiten ergeben. So bin ich Aktienfondmanager geworden. Meine letzte Station habe ich dann schon viel bewusster angesteuert: Wenn man Jahrzehnte lang auf Ebene einzelner Asset-Klassen unterwegs war, dann hat man schon den Wunsch, ein Gesamtbild der Kapitalanlage zu entwickeln und zu implementieren. Dieser Schritt war für mich eine logische Entwicklung. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.