In chaotischen Zeiten bieten Bewertungen Anlegern Orientierung

Ungeachtet der hohen Kursverluste an den zwei Handelstagen nach dem Brexit-Referendum sind europäische Aktien en Gros nicht besonders günstig. Anleger sollten also nicht um jeden Preis zukaufen, sondern sich zunächst vergewissern, wie es um ihre Vermögensaufteilung im Portfolio steht.

Vielleicht werden einige Leser von der Tatsache überrascht sein, dass viele Aktienmärkte die vergangene Woche im Plus beendet haben, ungeachtet der erheblichen Kursabschläge am Freitag nach Bekanntwerden des überraschenden Ergebnisses des Brexit-Referendums in Großbritannien. Das reflektiert die Tatsache, dass viele Investoren von der Entscheidung der Wähler in Großbritannien auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Etliche Optimisten hatten im Vorfeld der Abstimmung die Märkte mit Last-Minute-Käufen in beachtliche Höhen getrieben. Das zeigt, dass man den vergangenen Freitag (er wird sicher bald als „Schwarzer Freitag“ in die Annalen eingehen) nicht als singuläres Ereignis sehen darf, sondern im Kontext der Wochen und Monate zuvor. 

Doch wie nähert man sich der Situation heute an? Politisch gesehen regiert das Chaos. Der Diagnose des britischen Asset Managers Aberdeen vom Montag ist mit Blick auf die Politik in London nichts hinzuzufügen: 

Wir haben derzeit in Großbritannien keine politische Führung und dies gerade jetzt, wo die Märkte Bestärkung und eine Richtungsvorgabe von der Politik bräuchten. Volatilität und die Flucht in sichere Häfen: So wird es vorerst weitergehen. 

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Über den Autor

Fernando Luque und Ali Masarwah  Fernando Luque ist Chefredakteur Morningstar Spanien, Ali Masarwah ist Chefredakteur von Morningstar Deutschland, Österreich und Schweiz

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