Anlegerfehler? Risikoprämien? Anomalien? Überlegungen zum Alpha und Beta von heute

Der große Konflikt innerhalb der Finanzwissenschaft zwischen „Behaviorismus“ und „Quants“ scheint sich aufzulösen. Es gibt alternative Prämien am Markt zu ernten. Aber das macht die Aufgabe für Investoren nicht leichter. Schließlich ist nicht alles immer so wie es scheint.

Ali Masarwah 03.11.2016

Die Ratlosigkeit der Jünger der CAPM-Theorie ob des Vorhandenseins alternativer Marktprämien fiel nicht zufällig mit den ersten Ansätzen des Behavioural Finance zusammen. Die Erkenntnis, dass das Beta, also „der Markt“, nicht die einzige systematische Quelle für Kapitalmarktrenditen darstellt, war eine Erkenntnis, die sich bereits kurz nach der Entwicklung des Capital Asset Pricing Modells in den 1960er Jahren offenbarte. Nach und nach zeigte sich, dass bei der Preisbildung an den Märkten nicht alles mit der klassischen Theorie „übereinstimmt“.

Nun ist es so, dass die Rationalisten (im Folgenden auch „Quants“ genannt) nichts so sehr hassen wie Phänomene, die sich nicht in Formeln pressen lassen. Das war die Triumphstunde der Verfechter der zutiefst sozialwissenschaftlichen Disziplin des Behavioural Finance, der Vehaltensökonomie also, die den Faktor „Mensch“ mit seinen Emotionen, also seinen Schwächen, als Teil der Gleichung ins Spiel brachten. Auf einen Nenner gebracht vertreten die Anhänger der Verhaltensökonomie die Meinung, dass der Anlegermensch nicht nur ein knallharter Nutzenmaximierer ist, sondern in seinem Wirken auch von Affekten getrieben wird. Renditen, die nicht durch den „Beta“-Faktor erklärbar sind, wären nach der radikalsten Ausprägung der Verhaltensökonomen ausschließlich auf irrationales menschliches Verhalten zurückzuführen. 

Die Welt der Quants blieb eine Kugel 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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