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Wird man auf der Suche nach der Glaskugel bei Stimmungsbarometern fündig?

Auch nach einer eingehenden Analyse des Verbrauchervertrauens-Index der Uni Michigan steht die Erkenntnis: Aktienmarktprognosen sind eine Herausforderung, weil sie die Zukunft betreffen.

John Rekenthaler 07.08.2017

Kürzlich hat der Vermögensverwalter William Blair eine Kurznotiz von Brian Singer, dem Leiter des Vermögensallokation-Teams, veröffentlicht. Sie widmete sich eines höchst unbequemen Themas - für Anleger und Asset Manager gleichermaßen. Singer warnte im Wesentlichen vor einer allzu großen Sorglosigkeit: Wenn die Dinge zu gut erscheinen, um wahr zu sein, dann ist das wahrscheinlich auch so, so Singer. Er spielte auf die Gefahr ab, dass der langjährige Bullenmarkt seit 2009 enden könnte. Die vergangenen acht Jahre hätten Investoren in den Glauben versetzt, Aktien würden nur "geringfügige Risiken" in sich tragen. Eine dazu passende Finanz- und Notenbankpolitik, wie etwa die ultraniedrigen Zinsen, verstärkten diesen Eindruck. 

Wie lange kann der Krug noch mit heiler Haut zum Brunnen gehen? 

Singer kann sich meiner ganzen Sympathie sicher sein. Vor gut sechs Monaten habe ich unter dem Titel „Läutet die Antizykliker-Glocke für Aktien?“ meine eigene Vorwarnung geschrieben. Ähnlich wie bei Singer waren meine Antizykliker-Instinkte beleidigt durch die bombastisch gute Stimmung unter den Anlegern. Insbesondere der so genannte „Trump Bump“, also der Kursanstieg von US-Aktien infolge des Trump-Wahlsieges im November 2016, erschien mir absurd. Als die Aktienkurse vor den Präsidentschaftswahlen stiegen, wurde dies mit den guten Siegchancen von Hillary Clinton begründet. Anleger hätten damit ihre Präferenz für Kontinuität signalisiert. Doch dann legten die Aktienkurse nach den Wahlen zu. Das taten sie, wie uns erklärt wurde, weil Anleger einen politischen Wandel bevorzugten. Ob man nun auf Kopf oder Zahl wettete, Aktien schienen also immer zu gewinnen! 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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