Biosimilar-Vereinbarung stärkt Cashflow von AbbVie

Aufgrund der späteren Einführung des Biosimilars für Humira in den USA erhöhen wir unsere Fair Value-Schätzung für AbbVie. Aktie ist allerdings nach wie vor überbewertet.

Wir heben unsere Fair-Value-Schätzung für AbbVie von 73 auf 85 US-Dollar an. Diese Entscheidung beruht auf der gütlichen Einigung mit Amgen, die unsere Prognosen für die US-Einführung eines Biosimilars für Humira hinauszögert. AbbVie und Amgen kündigten eine Beilegung an, die bestimmt, dass die Biosimilar-Version Amgens für Humira im Januar 2023 auf dem US-Markt und im Oktober 2018 auf dem europäischen Markt eingeführt werden darf. Der Zeitplan in Europa deckt sich zwar mit unseren Erwartungen, doch der Einführungstermin in den USA im Jahr 2023 liegt fünf Jahre später als unsere Prognosen.

Auch wenn wir unsere Prognose für den Launch eines Biosimilars für Humira von 2018 nach hinten verschieben, gehen wir weiterhin davon aus, dass in den USA bis 2020 Biosimilare auf dem Markt erscheinen werden. Bei Pfizer rechnen wir am ehesten mit einem so genannten „Launch at risk“, d. h. einer strittigen Markteinführung. Amgens Entscheidung, in den USA mit dem Launch eines Humira-Biosimilars bis 2023 zu warten, könnte Verzögerungen für andere Humira-Biosimilare bedeuten, die sich in der späten Phase der Entwicklung befinden. Derzeit stehen knapp 10 Biosimilare für Humira in der

Phase III der Entwicklung oder sind bereits zugelassen, daher nimmt der Wettbewerb für Humira zu. Doch die Vereinbarung mit Amgen zeigt, dass das geistige Eigentum für Humira in den USA stärker ist als bisher angenommen. Dennoch veranlassen uns die Größe und Risikotragfähigkeit Pfizers für einen „Launch at risk“ – wie sich an seiner Strategie zeigte, 2016 ein Biosimilar für Remicade „at risk“ einzuführen – zu der Ansicht, dass Pfizer nicht so konservativ wie Amgen vorgehen wird. 

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