Warum es heute Sinn machen könnte, ein Dreigangmenü zu kochen (und nicht auf das Depot zu schauen)

Gerade wenn die Märkte in die Knie gehen, sollten sich Anleger von den blinkenden Kurstafeln nicht irritieren lassen. Einige Tipps, wie Sie Ihre zu prähistorischen Zeiten programmierten Gehirne zu rationalen Gedankengängen bringen können.

Ali Masarwah 06.02.2018

In den ersten Februar-Tagen haben die Aktienmärkte die bereits im Januar zu beobachtende Korrektur am Rentenmarkt auf ihre eigene Art nachvollzogen: träge reagierend zunächst, aber dann fulminant im Umfang. Nachdem die US-Aktienindizes am Montag gut vier Prozent verloren, knickte der DAX zum Handelsstart am Dienstag um gut drei Prozent ein. 

Natürlich lassen sich im Nachhinein gute Gründe für das Absacken der Kurse konstruieren: Die zuletzt deutlich gestiegenen Löhne in den USA, die steigende Inflationsraten befürchten lassen sowie die hohen Bewertungen der Aktienmärkte. Ja, es macht derzeit sogar die Vermutung die Runde, dass die Märkte die Entschlossenheit der neuen Führung der US-Notenbank „austesteten“, die Zinsen auch tatsächlich zu erhöhen. (Dass die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen zuletzt stagnierten, könnte die These stützen, dass es mit den steigenden Zinsen in den USA doch nicht so weit her sein könnte, aber das wäre jetzt zu viel der Spitzfindigkeit.) 

Tatsächlich sind solche Überlegungen erst einmal graue Theorie. Denn Anleger stehen angesichts der Lage an den Märkten vor der Frage, ob, und, wenn ja, wie sie reagieren sollten. Eine typische Anlegerregel lautet, dass man an Tagen wie heute nicht auf das Portfolio schauen sollte. Auch wenn das prinzipiell ein guter Ratschlag ist, so wissen wir alle, dass man dies realistischerweise nicht erwarten kann. (Auch ich habe natürlich heute Morgen mein Portfolio in Augenschein genommen!). Was also tun? 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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