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Bringen aktiv verwaltete Fonds ihre PS in der Baisse auf die Straße?

In der langen, langen Hausse seit 2009 bürgerte sich folgendes Narrativ in der Fondsindustrie ein: Aktiv verwaltete Fonds mögen in Aufwärtsphasen einen schweren Stand gegenüber ETFs haben, in volatilen Marktphasen spielen sie dagegen ihre Stärken gegenüber den „dumpfen“ Indextrackern aus. Wir haben diese sinnstiftende Erklärung anhand einiger quantitativer Kennzahlen überprüft.

Ali Masarwah 16.02.2018

In den vergangenen Jahren ist so mancher Verantwortlicher in der Fondsbranche angesichts der bescheidenen Performance vieler aktiv verwalteter Fonds in Erklärungsnot gekommen. ETFs und nicht-börsennotierte Indexfonds haben in den meisten großen Fondskategorien seit Jahren ihre aktiven Wettbewerber ziemlich schlecht aussehen lassen. Das führte zu einer These, die auf den ersten Blick plausibel klingt: Aktiv verwaltete Fonds gehen typischerweise nicht das volle Marktrisiko ein wie Indexreplizierer. Das geriert ihnen zum Nachteil in Aufwärtsphasen. Und die Cash-Quoten, die alle Fondsmanager vorhalten, bringen bei steigenden Märkten ebenfalls Performance-Nachteile. ETFs bilden den Index dagegen 1:1 ab, und sie sind per se immer voll investiert. 

Folglich, so die sinnstiftende Erzählung der Fondsindustrie, sei es „normal“, dass viele aktiv verwaltete Fonds in freundlichen Marktphasen hinter den Benchmarks zurückblieben. Ganz anders dagegen sei der Fall dagegen in der Baisse gelagert. Während ETFs und andere Indexfonds stumpf in ihr verderben rennen würden, könnten Fondsmanager durch geschicktes taktisches Agieren ihre Anleger vor dem Schlimmsten bewahren. Mit anderen Worten: Portfolios, die mit aktiv verwalteten Fonds bestückt sind, würden in der Baisse nicht zertrümmert, ETF-Portfolios dagegen schon. So lautet, in Kürze, die Kausalkette der Verantwortlichen in der Fondsindustrie. 

Das unerbittliche Gesetz der großen Zahlen beachten

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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