Keine Panik, aber Ernüchterung bei Anlegern im ersten Quartal

Nachdem die Fondsindustrie im Januar Rekordzahlen verbucht hatte, gingen die Mittelflüsse hiernach kontinuierlich zurück. Der Morningstar Fondsabsatzbericht für aktive und passive Fonds in Europa.  

Ali Masarwah 03.05.2018

Am 31. März wurden die Bücher für das Quartal geschlossen, das zwei stark kontrastierende Merkmale aufweist. Getrieben von freundlichen Aktienmärkten hatten optimistische Anleger im Januar noch Rekordsummen in Fonds investiert. Doch bekanntlich zeigten sich die Märkte ab Anfang Februar auch von ihrer unschönen Seite. Mit dem Comeback der Marktvolatilität schwächte sich die Risikobereitschaft der Anleger spürbar ab, und die Nachfrage nach langfristigen Fonds verlangsamte sich Ende des ersten Quartals deutlich. Besonders schwach war der März. Der Nettomittelzuflüsse gingen von 27,1 Mrd. Euro im Februar auf 18,7 Mrd. Euro zurück. Dies ist vor allem auf die geringere Nachfrage nach Aktien- und Mischfonds zurückzuführen. 

Der Nettoabsatz von Rentenfonds bliebt auch im zweiten Monat in Folge negativ, allerdings verlangsamten sich die Abflüsse deutlich auf 410 Mio. EUR. Ein genauerer Blick zeigt, dass das Verhalten der Anleger nicht uneingeschränkt dem klassischen Risk-On vs Risk-Off-Modus folgte, der oft mit volatilen Märkten verbunden ist. Während Anleger im ersten Quartal hochverzinsliche Rentenfonds in erheblichem Umfang zurückgaben - im ersten Quartal verloren US-Dollar-Hochzinsanleihen seit Jahresbeginn 9 % ihres Vermögens -, bedeutete dies nicht zwangsläufig einen Wechsel in sichere Bond-Segmente. Vielmehr war die Nachfrage nach Schwellenländeranleihefonds weiterhin hoch, vor allem nach Fonds, die auf lokale Währungen ausgerichtet sind. Fonds dieser Morningstar-Kategorie haben in diesem Quartal Zuflüsse in Höhe von 7% ihres Vermögens per Jahresanfang verzeichnet. 

Die Zuflüsse in alternative Fonds blieben verhalten. Diese Hedgefonds-ähnlichen Produkte sahen Zuflüsse von 2,6 Mrd. Euro, nachdem sie im Februar netto 2,3 Mrd. Euro gezeichnet hatten. Das ist deutlich weniger als monatlich in den vergangenen Jahren diesen Fonds zuging. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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