Schwellenländerfonds erleiden die höchsten Abflüsse seit Ende 2016

Anleger ziehen im Mai und in den ersten Juni-Tagen über fünf Milliarden Euro aus Aktien- und Rentenfonds ab, wie unsere vorläufigen Absatzschätzungen für den globalen Fondsmarkt zeigen. Braut sich eine ungute Melange für Schwellenländer zusammen?

Ali Masarwah 07.06.2018

Schwellenländerfonds haben im Mai und in den ersten Tagen des Juni hohe Mittelabflüsse hinnehmen müssen. Das betrifft sowohl Aktien- wie auch Rentenfonds, wie aus einer Analyse der globalen Mittelflüsse hervorgeht. Der Mai 2018 war dabei der erste Monat seit Dezember 2016, in dem Emerging Markets Fonds Abflüsse hinnehmen mussten. Fast 1,5 Jahre lang waren Fonds für Aktien und Bonds aus Schwellenländern die Produkte der Wahl für viele Anleger. Im Mai erlitten Emerging Markets Fonds dann Abflüsse von insgesamt 4,2 Milliarden Euro. In den ersten drei Handelstagen im Juni verstärkten sich die Rückgaben noch einmal. Es wurden laut unseren Schätzungen Anteile mit einem Vermögen von knapp einer Milliarden Euro zurückgegeben. 

Wie aus den Daten zu gut 1.050 Emerging Markets Aktienfonds hervorgeht, zogen Anleger im Mai gut 3,1 Milliarden Euro netto aus global investierenden Emerging Markets Aktienfonds ab. In den ersten drei Handelstagen im Juni kamen rund 520 Millionen Euro an Rückgaben hinzu. Letztere Zahl kommt aufgrund der Daten zu gut 900 Fonds zustande. Das waren die höchsten Abflüsse seit November 2016, als Anleger verschreckt auf die Wahl von Donald Trump reagierten, der im US-Wahlkampf eine protektionistische Handelspolitik für den Fall seiner Wahl angekündigt hatte. 

Grafik: Die monatlichen Geldflüsse in Emerging Markets Aktienfonds seit 2016

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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