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US-Aktien: Wie „sicher“ sind Gewinne langfristig?

Investoren wollen Gewissheit: Was könnte ich schlimmstenfalls verlieren? Das wissen wir natürlich nicht, aber mit dem „Morningstar Investment-Trichter“ zeigen wir, dass die Zeit Performance-Wunden unweigerlich heilt. Heute blicken wir auf die Historie des amerikanischen Index S&P 500.  

Investmentfonds entfalten ihren Charme für Anleger, wenn sie langfristig gehalten werden. Die Leser unserer Kolumnen kennen unser Mantra. Langfristige Anlageprozesse erfordern Kontinuität, und wer seinen Fonds – egal, ob es ein aktiv verwalteter Fonds oder ein ETF ist – über mehrere Börsenzyklen hält, wird aller Voraussicht nach deutlich besser fahren als taktische Trader, die in mehr oder weniger hoher Frequenz „Fonds-Hopping“ betreiben. 

Doch auch noble Mantras brauchen „Futter“. Die meisten Anleger sind risikoavers, und deshalb ist es wichtig, die Zahlen „sprechen“ zu lassen. Wer befürchtet, dass er auch für eine sehr lange Zeit auf Verlusten sitzenbleiben könnte, wird sich im Zweifel nicht an eine Wertpapieranlage herantrauen. 

Deshalb wollen wir unser Plädoyer für Langfristinvestments aus einem für die meisten Leser vermutlich ungewohnten Blickwinkel vornehmen. Mit dem Morningstar Investment-Trichter können Anleger nicht nur ein Gefühl für die langfristige Performance eines Investments entwickeln, sondern auch, dass eine lange Haltedauer die Wogen der Märkte glättet und die Wahrscheinlichkeit extremer Ausschläge reduziert. Unsere Illustration, die wir in lockerer Reihe veröffentlichen, zeigt auch, wie lange ein Investor warten musste, bis sein Investment schwarze Zahlen schrieb. Wir nehmen uns dafür bekannte Indizes vor. Heute blicken wir auf den US-Standardwerte-Index S&P 500. 

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Über den Autor

Pierre De Larminat und Ali Masarwah  Pierre De Larminat ist Client Service Consultant EMEA; Ali Masarwah ist Chefredakteur von Morningstar Deutschland, Österreich und Schweiz

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