Morningstar Aktien-Analyse zu Amazon

Auch wenn anstehende Investitionen in Logistik und Inhalte die Margenexpansion zeitweilig unterbrechen könnte, bleibt Amazon einer unserer Favoriten. Nachlese zu den aktuellen Unternehmensergebnissen.

Amazon hat das vergangene Jahr mit robusten Ergebnissen im vierten Quartal abgeschlossen. Damit bekräftigte der Konzern unsere Einschätzung, dass er sich zunehmend von einer reinen Wachstumsstory zu einem Titel, der seine Cashflows zunehmend durch margensteigernde Angebote generiert. Hierzu zählen Dienstleistungen Dritter, neue Prime-Mitgliedschaftsstufen und Abonnementplattformen, erweiterte Amazon Web Services (AWS)-Funktionalitäten und Werbung (wozu möglicherweise das Alexa-Lizenzierungsangebot künftig beitragen könnte). 

Der Markt reagierte auf die Zahlen jedoch zurückhaltend und setzte die Aktie zunächst unter Druck. Dies ging auf die gedämpfte Umsatzvorgabe von 56-60 Mrd. USD für das erste Quartal 2019 zurück, ein Plus von 10 %-18 % im Vergleich zu 20% im vierten Quartal 2018. Auch wenn es berechtigte Fragen gibt über Märkte wie Indien, stellt die Tatsache, dass Amazon aufgrund seiner Maßnahmen im Jahr 2018 auf längere Sicht ein dynamischeres Unternehmen mit besseren Monetarisierungschancen ist, unseres Erachtens einen maßgeblicheren Aspekt für Anleger dar. 

Die Bruttomarge verbesserte sich um 180 Basispunkte auf 38,1 % – wegen Lieferangeboten zur Weihnachtszeit etwas weniger als die Trends Anfang des Jahres. Dennoch unterstreicht auch dieser Wert die Meinung, dass Amazon zunehmend stabilere Cashflows erzielt. Vor nur zwei Jahren hätten die meisten Anleger die Vorstellung, dass Amazon Betriebsmargen im mittleren einstelligen Bereich vorlegt, verspottet. Doch da die Verbesserung der Bruttomarge dazu beitrug, die Betriebsmarge im Gesamtjahr auf 5,3 % zu steigern (nach 2,3 % im letzten Jahr), erscheint unser längerfristiges Ziel einer Betriebsmarge von 8 %-9 % greifbarer. 

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