Gerade bei ETFs geht es immer noch billiger

Anleger sollten beachten, dass es mitunter erhebliche Preisunterschiede bei ETFs gibt. Das sollte selbst für eingefleischte Buy-and-Hold-Investoren ein Grund zum Handeln sein. Aktuelle Kosten-Trends am europäischen ETF-Markt.

Ali Masarwah 25.07.2019

Exchange Traded Funds (ETFs) befinden sich auf der Sonnenseite der Fondsindustrie. Sie bieten nicht nur einen günstigen und diversifizierten Zugang zum Kapitalmarkt, sondern schneiden – nicht zuletzt wegen dieser beiden Eigenschaften – oft besser ab vergleichbare aktiv verwaltete Fonds. Entsprechend sind börsennotierte Indexfonds in Europa in diesen Zeiten stark nachgefragt. Anleger haben mitbekommen: billig schlägt teuer; Omas Spruch, „Was nichts kostet, taugt auch nichts“, gilt bei Fonds eben nicht.   

Doch ungeachtet der unbestritten günstigen Kosten geht es bei ETFs immer noch günstiger. Investoren sollten zur Kenntnis nehmen, dass der Wettbewerb in der ETF-Industrie knallhart ist, und das führt zu immer weiter sinkenden Preisen. Das sollten Investoren für sich nutzen, schließlich gilt auch bei ETFs die Regel: Ceteris paribus werden die günstigen Produkte eine bessere Rendite erwirtschaften als teure. Wir wollen uns deshalb den aktuellen Preistrend etwas genauer anschauen. Wir beschränken uns dabei auf Aktien- und Renten-ETFs, da diese weit über 90 Prozent des ETF-Vermögens in Europa ausmachen. 

Zunächst zu den Eckpfeilern. Aktien-ETFs in Europa kosten im Schnitt 0,36 Prozent pro Jahr. Für Renten-ETFs werden Durchschnittskosten von 0,21 Prozent fällig. Das ist günstig im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds. Und, wie oben erwähnt, die Gebühren sinken immer weiter. Die unteren Grafiken zeigen, wie stark in einigen wichtigen Aktien- und Renten-Kategorien in den vergangenen Jahren die Gebühren gesunken sind. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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