Volatile Investments waren 2019 Spitze – doch was ist mit 2020?

China, Griechenland, Russland und britische Nebenwerte – das waren die Fondskategorien, die 2019 weit vorn lagen. Kern-Investments floppten dagegen relativ gesehen. Was uns das für die Zukunft sagt.

Ali Masarwah 10.01.2020

Es kann natürlich sein, dass die Griechenland-Aktien auch 2020 die Lichter ausschießen werden. Schließlich erholt sich die griechische Wirtschaft offenbar nachhaltig. Und natürlich könnten Russland-Aktien von der hochproblematischen Prämisse vieler Investoren profitieren, wonach die Ölwirtschaft – und ihre Konzerne – ein „Hedge“ gegen geopolitische Turbulenzen darstellten. Und da China nach Meinung vieler Auguren „die Zukunft gehört“, wäre ein Investment in chinesischen Festlands-Aktien, so genannten A-Shares, doch nahelegend? Schlussendlich hat die Wahl der britischen Konservativen bei den Unterhauswahlen im Dezember Investoren die zumindest Gewissheit darüber verschafft, dass der Brexit kommen wird. 

Möglich ist es, allerdings löst dieses Szenario eher Unwohlsein bei vielen Investoren aus, die dem „Anti-Momentum“-Lager zugehören. Denn diese Aktienfondskategorien waren die Gewinner im vergangenen Jahr. Die Morningstar-Fondskategorie „Aktien Russland“ konnte im Schnitt gut 45 Prozent (Euro-Basis) zulegen, Griechenland-Fonds stiegen um gut 40 Prozent, China-A-Aktienfonds gewannen 39 Prozent, und Fonds für britische Nebenwerte legten ebenfalls um knapp 39 Prozent zu. 

Den Siegern der Vergangenheit die Zukunft? Aus Bewertungssicht wäre das nicht ungerechtfertigt. Wie unsere Aktien-Bewertungen auf Indexebene signalisieren, notieren die Morningstar Benchmarks Griechenlands, Russlands, Chinas und Großbritanniens unterhalb ihres fairen Werts. Das geht aus der Bewertungs-Heatmap unten hervor. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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