Hohe Volatilität=hohe Rendite? Weit gefehlt!

Anleger, die aus ihren Investments hohe Zahlungsströme brauchen, neigen angesichts sinkender Bond-Renditen dazu, immer höhere Risiken einzugehen. Ein Fehler, wie unser jüngstes ETF-Webinar zeigt.

Ali Masarwah 30.11.2012

Investoren - und viele Fondsmanager übrigens auch - neigen dazu, an einmal getroffenen Entscheidungen festzuhalten. Viel zu lange, als es ihnen gut täte. Der große Konsens in Europa nach dem Abebben der Finanzkrise 2009 war: Jetzt kommt die Inflation! Doch sie kam nicht und dürfte noch eine ganze Weile länger auf sich warten lassen. Vielmehr haben die Notenbanken weltweit einen sehr guten Job gemacht, die Zinsen niedrig zu halten. 

Angesichts des Niedrigzinsumfelds sind Anleger nervös geworden und haben in den vergangenen 1,5 Jahren zunehmend alle Vorsicht von Bord geworfen. Heute kaufen sie Bonds, und zwar alles, was einigermaßen auskömmliche Renditen verspricht. High yield bonds bzw. Bond-Fonds für hochverzinsliche Papiere werden heute in einem nie dagewesenen Umfang gekauft. Was die Renditen wiederum immer stärker drückt (lesen Sie hier mehr zum Fondsabsatz im Oktober).

In unserem jüngsten ETF-Webinar hat unser ETF-Experte Ben Johnson die Gefahren einer auf Bonds fixierten Einkommensstrategie aufmerksam gemacht, die im Zuge sinkender Renditen auf immer niedrigere Rating-Qualitäten ausweicht. "Entgegen der landläufigen Meinung sind Hochzinsstrategien aber langfristig weniger erfolgreich als solche, die auf höhere Bonitäten abzielen", so Johnson. Der Grund: Mit steigender Volatilität verschlechtern sich die Renditen, absolut, aber auch risikoadjustiert. Dies zeigt ein Blick auf die Performance von 3 Hochzinsstrategien auf den US-Markt. Die niedrigsten Bonitäten haben langfristig die schlechtesten Renditen erzielt und auch die niedrigsten Sharpe Ratios ausgewiesen!

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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