Erfordern volatile Zeiten neue Portfolio-Lösungen?

Es gibt viele vermeintliche Rezepte gegen turbulente Marktphasen. Langfristanleger, die durch die Volatilität der vergangenen Tage verunsichert wurden, sollten sich allerdings genau überlegen, ob ihnen eine systematische Absicherungskomponente im Portfolio wirklich hilft, ihre Ziele zu verwirklichen.

Ali Masarwah 28.08.2015

Die vergangenen sechs per Saldo sehr freundlichen Börsenjahre haben Anlegern viele Anlässe gegeben, Sorglosigkeit zu entfalten. Zugegeben: europäische Investoren wurden zeitweilig von der Eurokrise etwas durchgeschüttelt, und 2013 gab es auch in diversifizierten globalen Portfolios eine ruppige Phase im Zuge der Debatte um steigende Zinsen in den USA. Insgesamt war die Zeit zwischen Frühjahr 2009 und Juni 2015 aber eine phantastische Phase für Aktien- und Rentenanleger. 

Die letzten Wochen dürften viele Anleger ins Grübeln gebracht haben. Die heftige Korrektur an den globalen Aktienmärkten mit deftigen Verlusten --- Intraday brach der DAX an diesem Montag um gut sieben Prozent ein --- hat viele Investoren dazu gebracht, über Absicherungstrategien nachzudenken. „Soll ich einen Teil meines Portfolios umschichten und eine Absicherungskomponente einfügen?“ war eine Frage, die uns in den vergangenen Tagen mehrfach erreichte. „Welche Fonds eignen sich als Schutz in Bärenmärkten, und wie hoch soll der Anteil in einem langfristig angelegten Portfolio sein?“, haben uns auch einige Anleger gefragt. 

Natürlich sind diese Fragen alles andere als trivial. Es gibt keine allgemeingültigen „Wahrheiten“, die sich für die Portfolios aller Anleger anwenden lassen. Aber dennoch will ich es mit einer recht kruden Antwort versuchen: Nein. Sie sollten den China-Schreck der vergangenen Wochen nicht zum Anlass nehmen, eine systematische Absicherung in Ihr Portfolio einzubauen!

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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