ETF-Dachfonds: Ein großes Missverständnis?

ETF-Dachfonds sind auf den ersten Blick eine charmante alternative für Anleger. Der Fondsmanager übernimmt die Vermögensaufteilung und setzt dabei günstige, transparente Indexfonds ein. Viele Produkte sind allerdings teuer, und das Manager-Risiko erweist sich als veritable Größe.

ETFs sind in aller Munde. Sie sind günstig und – vor allem deshalb – aktiv verwalteten Fonds oft überlegen. Mischfonds sind wiederum auch in aller Munde: Anleger (und Berater!) überlassen die Asset Allocation, also die Vermögensaufteilung, zunehmend den Profis. Da liegt der Schluss nahe, dass ETF-Dachfonds das beste beider Welten kombinieren – günstige Kosten und eine professionelle Vermögensverwaltung, die auch für Otto-Kleinanleger mit Minibeträgen erschließbar ist.

Doch uns drängt sich der Verdacht auf, dass Anleger und auch viele Berater hier einen Denkfehler machen. Ja, ETFs sind günstig und transparent und ermöglichen mit ihrer hohen Produktwahrheit und -klarheit eine sehr gut strukturierte Vermögensallokation. Langfristig entfaltet sich ihr Charme im Rahmen eines langfristig aufgesetzten, strategischen Portfolios.

Im Kleid eines (ETF-)Dachfonds geht allerdings viel vom Charme der ETFs verloren. Zum einen sind Dachfonds nicht günstig. Sie weisen dieselbe Kostenstruktur auf wie herkömmliche, aktiv verwaltete Fonds (die ja überwiegend den Indizes hinterherhinken): Die Management-Gebühr ist alles andere als günstig, denn mit ihr wird nicht nur die Arbeit des Dachfondsmanagers bezahlt, sondern die enthaltenen Kick-backs vergüten auch den Vertrieb. Natürlich verpufft der „ETF-Effekt“ nicht vollständig. Setzt ein Dachfonds ETFs als Zielfonds ein, arbeiten die günstigeren Kosten für den ETF-Dachfonds und somit für den ETF-Dachfondsanleger. Zumindest im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds, die als Zielfonds zum Einsatz kommen.

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Über den Autor

Ali Masarwah und Michael Haker  Ali Masarwah ist Chefredakteur von Morningstar Deutschland, Österreich und Schweiz; Michael Haker ist freier Mitarbeiter von Morningstar in Frankfurt

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