Gilead nach den starken Kursverlusten attraktiv bewertet

Auch wenn wir unsere Fair Value-Schätzung von 124 auf 112 US-Dollar senken, ist die Aktie stark unterbewertet. Unter anderem bringt die Stärke im HIV-Segment dem Unternehmen einen großen Wettbewerbsvorteil. 

Die Nachrichten zum dritten Quartal waren bei Gilead alles andere als gut. Der Absatz ging um zehn Prozent zurück, da die starke Performance im Bereich HIV nicht genügte, um den Verkaufsdruck bei Hepatitis-C-Produkten auszugleichen. Auch reichten die Aktienrückkäufe nicht aus, um den höheren Steuersatz des Unternehmens und die sinkende operative Marge wettzumachen. Die Unternehmensleitung behielt zwar die Gesamtjahresvorgaben bei, doch passen wir die langfristigen Annahmen in unserem Modell für operative Marge und Steuersatz an und streichen außerdem das Pipelineprodukt Simtuzumab, dessen Erfolg in neueren Studien zu Lebererkrankungen ausblieb. 

Wir haben deshalb unsere Fair-Value-Schätzung von 124 US-Dollar auf 112 USD je Aktie herabgesetzt. Doch die Gilead-Aktie ist derzeit attraktiv bewertet, denn nach den Kursverlusten in letzter Zeit wird die Aktie mit einem Abschlag von über 30% gegenüber dieser neuen Fair-Value-Schätzung gehandelt. Der Barwert für die Segmente HIV und HCV für die kommenden 20 Jahre liegt nahe den aktuellen Börsenkursen. Der Markt preist die Aktie so, dass Gilead durch künftige F&E-Investitionen oder Übernahmen Wert vernichten müsste. Das Unternehmen hat jedoch eine solide Erfolgsbilanz bei der Durchführung klinischer Entwicklungsprogramme und Übernahmen sowie eine lange Geschichte im Bereich HIV. 

Wir stufen Gilead mit einem „Wide Moat“ Rating (breiter Wettbewerbsvorsprung) ein. In puncto Pipeline haben wir Simtuzumab aufgrund unzulänglicher Phase-II-Daten aus unserem Modell entfernt. Doch die soliden Phase-II-Daten für GS-4997, ein ASK1-Hemmer (der im Hinblick auf NASH im nächsten Jahr in die Phase III übertreten wird), sind vielversprechend. Auch begrüßen wir, dass das Unternehmen zwei weitere neuartige Kandidaten in diesem Bereich in der Pipeline hat, die im Rahmen einer Kombinationstherapie Mitte 2017 vorrücken werden. 

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