Bietet Wal-Mart Amazon erfolgreich die Stirn?

Die geplante Übernahme der online vertriebenen Bekleidungsmarke Bonobo ist ein weiteres Zeichen, dass Wal-Mart die Herausforderung von Amazon angenommen hat. Aktie ist deutlich unterbewertet. 

Die Amazon-Übernahme von Whole Foods hat die US-Einzelhandelsbranche durcheinandergewirbelt; auf die Ankündigung der geplanten Übernahme gingen die Aktienkurse auf breiter Front in die Knie. Unseres Erachtens ist Wal-Mart am besten positioniert, um mit diesem neuen Wettbewerber fertigzuwerden. Das Unternehmen verfügt über einen breiten Wettbewerbsvorteil (Wide Moat, Ausblick: stabil). Der Kursverfall dieser Aktie war am wenigsten gerechtfertigt. Die neue Eigentümerschaft bei Whole Foods könnte einen wichtigen Vorteil Wal-Marts, in der Fläche eine dominante Präsenz zu besitzen, deutlich relativieren. Doch sollte die neue physische Präsenz von Amazon auch unter dem Blickwinkel betrachtet werden, dass Wal-Mart in den USA etwa 4.700 Geschäfte mit allgemeinen Handelswaren besitzt. Damit liegt es weit vor den rund 450 Geschäften von Whole Foods, in denen zudem nur Lebensmittel angeboten werden. 

Derzeit wird die Aktie von Wal-Mart mit einem Abschlag von rund zehn Prozent auf unsere unveränderte Fair-Value-Schätzung von 82 US-Dollar gehandelt, sodass die Aktie Kurspotenzial besitzt. Zudem ist das Unternehmen auch in Bewegung. Wal-Mart hat am 16. Juni die Absicht gemeldet, die Internet-Bekleidungsmarke Bonobos für 310 Mio. US-Dollar (in bar) zu übernehmen. Dieser Schritt folgt den Übernahmen von Modcloth, MooseJaw, Shoebuy und Hayneedle (allesamt im Jahr 2016), mit denen der Konzern das über seine digitale Infrastruktur erhältliche Sortiment, seine Produkte und seine Preispunkte verstärken und seine Zielgruppe erweitern will. 

Wir schätzen die E-Commerce-Initiativen des Unternehmens weiterhin positiv ein, insbesondere nachdem die Ergebnisse im ersten Quartal ein Wachstum der E-Commerce-Umsätze um 63 Prozent belegt haben. Allerdings planen wir keine Aktualisierung unserer Gewinnschätzung, da diese Transaktion weniger als ein Prozent des Wal-Mart-Umsatzes ausmacht und kaum Einfluss auf die Gesamtrentabilität haben dürfte. Somit halten wir an unseren Zehn Jahres-Annahmen fest, die u.a. ein Umsatzwachstum von 2,7 Prozent und operative Margen von 4,7 Prozent vorsehen. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Wal-Markt von einem Kostenvorteil profitiert und als der weltweit größte Einzelhändler (mit einem Jahresumsatz von etwa 490 Mrd. USD) über immaterielle Vermögenswerte verfügt. 

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