Mehr Schwung im Portfolio mit dem S&P 500

Die jüngsten Konjunkturdaten haben das Bild verfestigt: Die USA enteilen Europa. US-Aktien haben entsprechend einen sehr guten Lauf, der aufgrund der Dollar-Stärke Anlegern einen zweiten Rendite-Kick bringen kann. Unser Bericht über Indizes, ETFs – und ihre Kosten.

Ali Masarwah 21.11.2014

Felix Amerika! Während sich das Konjunkturbild in der Eurozone zunehmend eintrübt und die Währungsunion inzwischen ein Hemmschuh für das Wachstum in Europa darstellt, kommt die Wirtschaft in den USA immer besser in Fahrt. Sechs Jahre nach der globalen Finanzkrise hat sich die größte Industrienation der Welt erholt, und die Ampeln stehen auf jetzt erst recht auf grün: Für 2015 gehen die meisten Schätzungen davon aus, dass sich das BIP-Wachstum bei 3% einpendeln und somit wieder das Durchschnittsniveau der vergangenen 30 Jahre erreichen wird. Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Häuserpreise steigen, und die niedrigen Ölpreise dürften Konsum und Produktion verstärkt ankurbeln. Entsprechend hatten US-Aktien in diesem Jahr bereits einen sehr guten Lauf - ganz im Gegensatz zu den Märkten Europas und auch den Schwellenländern.

Anleger haben hierzulande also gute Gründe, einen näheren Blick auf US-Aktien zu werfen. Investoren in Kontinentaleuropa dürften – sofern die Prognosen der Auguren zutreffen – mit US-Aktien aus einem weiteren Grund gut fahren: Der US-Dollar zeigt sich seit einigen Monaten von seiner starken Seite, und die Aussicht auf eine erste Zinserhöhung im kommenden Jahr dürfte der US-Währung gegenüber dem Euro (und dem Schweizer Franken) weiteren Auftrieb geben.

Damit sollen natürlich auch die Risiken benannt werden: Im Zuge der Zinswende – man erinnere sich nur an die Folgen der so genannten „Tapering“-Debatte im Frühsommer 2013 – könnten sowohl die Aktien- als auch die Bond-Märkte unter Druck geraten. Andererseits könnte eine robuster als erwartete US-Konjunktur die Inflation anheizen – dann käme die US-Notenbank, die bisher erkennbar nur sehr zögerlich an der Zinsschraube zu drehen beabsichtigt, unter Druck. Würde die FED dergestalt von den Ereignissen überrollt, wäre sie zum tatkräftigen Handeln gezwungen. Das könnte wiederum der Konjunktur – und somit den Unternehmen – Schaden zufügen.

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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