Konsequenzen eines griechischen Zahlungsausfalls

Warum das alle angeht.

Bearemy Glaser 16.05.2011

Die Euro-Schuldenkrise hat sich durch eine weitere Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands verschärft. Diese war aber keine besondere Überraschung. Die Schulden des Landes sind größer als seine Fähigkeit sie zurückzuzahlen. Die griechische Regierung versucht zwar, strikte Sparmaßnahmen durchzusetzen, doch aus der Bevölkerung kommt Widerstand, der drastische Reformen erschwert. Angesichts des anämischen Wachstums kommt auch von Seiten der Steuereinnahmen keine Erleichterung. Die einzige plausible Lösung der griechischen Schuldenproblematik wäre eine Art Schuldenrestrukturierung – eine Umschreibung für Zahlungsausfall.

Die Umstrukturierung der Schulden ist aber alles andere als einfach. Die Hoffnung liegt darauf, dass reichere Euro-Staaten (v.a. Deutschland) in die Bresche springen. Der politische Wille dazu schwindet. Wähler wehren sich nach der kostspieligen Bankenrettung und den ersten Rettungspaketen für notleidende Euroländer dagegen, dass weitere Steuergelder vereinnahmt werden und Politiker werden damit auch kaum punkten können.

Der Mangel an politischem Willen ist mehr als ein kurzfristiges Problem, er stellt einen strukturellen Faktor in der Eurozone dar. Mit Einführung der Währungsunion bestand die Hoffnung auf eine stärkere politische Union, mit deren Hilfe auch eine zunehmend einheitliche Fiskalpolitik als Ergänzung der gemeinsamen Geldpolitik Einzug halten sollte. Es kam allerdings anders. Die nationalen Regierung gaben zwar einen Teil ihrer Souveränität an Brüssel ab, aber die ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ blieben ein ferner Traum. Nun stehen viele schwere Entscheidungen an, doch gibt es keine richtige Organisation, die diese treffen könnte. Griechenland hängt gewissermaßen von der Großzügigkeit der Euro-Kernländer ab. Was passiert nun, wenn diese weitere Hilfen ablehnen?

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Über den Autor

Bearemy Glaser  Bearish markets editor Bearemy Glaser is the worry-prone alter-ego of markets editor Jeremy Glaser. Each week, Bearemy will share what's topping his list of concerns and invites you to reply or add your own in the comments section below.

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