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Steigende Zinsen zeigen Wirkung bei Unternehmensanleihen

Bond-Anlegern machten letzte Woche steigende Renditen zu schaffen. Die Marktteilnehmer erwarten aufgrund der verbesserten Wirtschaftsdaten ein baldiges Zurückfahren der Wertpapierkäufe durch die FED. Der Morningstar Bond-Bericht.

Dave Sekera, CFA 20.08.2013

Es ist keine leichte Woche für Unternehmensanleihen gewesen: Die Zinsen stiegen und die Spreads weiteten sich, so dass der Morningstar Corporate Bond Index 1,39% verlor. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen kletterte um 25 Basispunkte auf 2,83% – den höchsten Wert seit Juli 2009. Die Creditspreads weiteten sich um zwei Basispunkte auf +146. Damit rutschte unser Index für Unternehmensanleihen seit Jahresbeginn um 3,95% ab. Die Spreads der zehnjährigen US-Staatsanleihen weiteten sich zugleich um über 100 Basispunkte, die der Unternehmensanleihen um fast 7 Basispunkte.

Und auch die kommenden Wochen und Monate, wenn die Investoren darüber spekulieren, wann und wie schnell die US-Notenbank ihre Wertpapierkäufe zurückfährt und welche Konsequenzen das für den Anleihemarkt hat, dürfte es für Unternehmensanleihen nicht aufwärts gehen. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung (Arbeitsmarkt- und Inflationszahlen bewegen sich in Richtung ihrer Zielwerte) und rein praktischer Gründe (durch das geringere Haushaltsdefizit und die bereits hohen Anleihebestände der Fed ist das Angebot schlicht und ergreifend geringer) wird die Federal Reserve unserer Meinung nach im Anschluss an ihr Treffen am 17. und 18. September das Ende ihres Anleihekaufprogramms einläuten.

Allerdings macht es letztlich keinen großen Unterschied, ob die Federal Reserve im September oder ein paar Monate später beginnt, ihre Wertpapierkäufe – das sogenannte QE3- Programm - zurückzufahren: Die Zinsen werden weiter steigen. In dem Moment, in dem die Fed ihre Karten auf den Tisch legt, werden die Zinsen langlaufender Papiere um 100 bis 150 Basispunkte nach oben schnellen. Einen Vorgeschmack darauf gab es während der Pressekonferenz der US-Notenbank im Juni, als Fed-Chairman Ben Bernanke erklärte, die Anleihekäufe im Verlauf des Jahres zurückzufahren, wenn sich die Konjunkturdaten weiter wie erwartet entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt hatten die zehnjährigen US-Staatsanleihen noch bei 2,18% notiert. Sollten die Wirtschaftsdaten auch noch eine Erholung anzeigen, nachdem die US-Notenbank das Ende von QE3 eingeläutet hat, dürften die Hilfsmaßnahmen Mitte 2014 endgültig beendet werden. Bis dahin würde das Volumen der aufgekauften Anleihen jeden Monat um 10 Milliarden Dollar sinken.

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Über den Autor

Dave Sekera, CFA  Dave Sekera, CFA, is a senior securities analyst with Morningstar.

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