Türkei-Aktien in vielen Favoriten übergewichtet

Die Türkei steht im Feuer, Russland ist indes wenig vom Geldabzug externer Investoren bedroht. Im zweiten Teil unserer Analyse zu gefährdeten Schwellenländern haben wir untersucht, in welchen Aktienfonds diese Länder vertreten sind.

Ali Masarwah 13.01.2014

In einer ausführlichen Analyse haben wir gezeigt, welche Schwellenländer im heutigen Marktumfeld an stärksten gefährdet sind (lesen Sie hier weiter). Im zweiten Teil, quasi als Konkretisierung der ersten Risikowarnung, haben wir uns angeschaut, wie die gefährdeten und weniger gefährdeten Länder in Fonds für globale Schwellenländeraktien vertreten sind. Dabei werfen wir einen besonders genauen Blick auf die Emerging-Markets-Aktienfonds, die über positive Morningstar Analyst Ratings (Bronze, Silver oder Gold) verfügen. 

Wir erinnern uns: Im Ranking der am stärksten von externen Einflüssen gefährdeten Länder steht die Türkei an erster Stelle, gefolgt von Thailand, Mexiko, Malaysia und Argentinien. Sie weisen einen hohen Wert bei dem aggregierten Risikoindikator ("Vulnerability Score") von über 3,0 auf (schlechtester Wert: 5,0). Es folgen die Länder Kolumbien, Südafrika, Chile, Philippinen, Polen, Indien und Indonesien mit Werten zwischen 2,5 und 2,9.

Am wenigsten gefährdet sind Brasilien, China, Ungarn und Russland. Dass letztere Länder mit Werten von 1,7 bis 2,1 auf der Krisenskala recht gut abschneiden, bedeutet freilich nicht, dass sie nicht mit gravierenden Problemen konfrontiert wären. Allerdings sind diese Risiken eher endogener Natur. Einfach ausgedrückt: Unser Krisenindikator schließt nicht aus, dass China eine so genannte harte Landung hinlegen könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese harte Landung vom Geldentzug ausländischer Investoren resultiert, ist indes als gering einzuschätzen. Russland und China profitieren heute von der Abschottung ihrer Finanzsysteme gegenüber dem Ausland. Hingegen sind offenere Wirtschaftssysteme wie das der Türkei auch wegen ihrer Integration in das globale Weltwirtschafts- und -finanzsystem verletzlicher. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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