Das Ende vom freien Fall am Zuckerhut?

Wie alle Schwellenländer ist auch Lateinamerika in den letzten Monaten stark unter die Räder gekommen. Ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Das Freihandelsabkommen sorgt für Phantasie. Unser wöchentlicher Bericht über Indizes, ETFs - und ihre Kosten.

Schwellenländer rund um den Globus mussten in den letzten Monaten starke Abflüsse von internationalen Investoren verkraften. 2013 zogen Investoren insgesamt $10,4 Mrd. aus Schwellenländer ETFs ab, nachdem 2012 noch $54,6 Mrd. an Zuflüssen verbucht wurden. 

Insbesondere das „Tapering“ der US-Notenbank hat den Aktienmärkten der Schwellenländer übel zugesetzt. Darüber hinaus schwächelt das Wachstum der Emerging Markets. So hat die OECD Ende ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2014 um 0,4-Prozentpunkte auf 3,6 % gesenkt. Auch der Währungsverfall in den Schwellenländern hat den Märkten bzw. Investoren geschadet.

Lateinamerika - ein zweigeteilter Kontinent

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Über den Autor

Gordon Rose, CIIA, CAIA,

Gordon Rose, CIIA, CAIA,  war von 2011 bis 2014 Fondsanalyst bei Morningstar.

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