JPMorgan Chase nach US-Zinsentscheid fair bewertet

Positiv finden wir die hohe Kundentreue, eine robuste Kapitalausstattung und den herausragenden Kundenservice. Bauchschmerzen bereiten die Rechtskosten, die das Unternehmen schon lange belasten. Höhere Zinssätze in naher Zukunft sollten unsere Fair-Value-Schätzungen für US-Banken nicht beeinflussen.

Jim Sinegal 21.12.2015

Die jüngste Zinserhöhung des US-Notenbank Fed wird an den amerikanischen Banken nicht spurlos vorbeigehen. JP Morgan ist insgesamt sehr gut aufgestellt, kämpft aber schon seit der Finanzkrise mit hohen Rechtskosten. Gerade erst im dritten Quartal 2015 fielen bei der Bank zusätzliche Rechtskosten in Höhe von 1,3 Mrd. USD an. Wir sind aber davon überzeugt, dass das Unternehmen seinen Aktionären in den nächsten zehn Jahren Wertzuwachs bescheren wird: Grund sind eine hohe Kundentreue, die immer robustere Kapitalausstattung, das weitverzweigte Filial- und Geldautomatennetz und der herausragende Kundenservice. Weiterhin wird der Umsatz vom erstklassigen Investment Banking und der Vermögensverwaltung getrieben.

Unseres Erachtens bietet die Größe der Bank Kunden klare Vorteile. Technologiekosten können beispielsweise auf einen großen Kundenstamm umgelegt und dadurch Skaleneffekte realisiert werden. Bestes Beispiel hierfür ist die Unterstützung von Apple Pay.

Anleger sollten aber beachten, dass Geschäftsbereiche wie Handel, Investment Banking und Asset Management stets zyklisch sind, ebenso wie das Kerngeschäft von JPMorgen: die Kreditvergabe. Gerade für den Kreditbereich vorteilhaft ist allerdings die seit einigen Jahren konservativere Kreditvergabepraxis, die Kreditverluste minimiert hat. Zudem spielen dem Bereich eine Aufhellung am Immobilienmarkt sowie moderates Kreditwachstum, höhere Zinssätzen und –margen in die Hände.

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Über den Autor

Jim Sinegal  Jim Sinegal is the associate director of the financial team at Morningstar.

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