Interview: Das Wirtschaftssystem braucht eine Schrumpfungskur!

Für den globalen Aktienmanager Clyde Rossouw ist die aktuelle Politik der Zentralbanken völlig falsch. Richtig fände er vielmehr einen Abbau des hohen Verschuldungsgrades in Unternehmen. Für einige Sektoren gibt er sich pessimistisch. Dafür hat er andere Favoriten und gibt sich bei den Renditezielen bescheiden.

Michael Haker 18.04.2016

Der Investec GSF Global Franchise verwaltet 2,1 Milliarden Euro Assets ist damit einer der größten Fonds in der Morningstar Kategorie Aktien weltweit Standardwerte Blend. Auf eine Sicht von ein, drei und fünf Jahren liegt der Fonds über dem Durchschnitt seiner Vergleichskategorie und dem MSCI World. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dürfte die Positionierung des Fonds sein. Defensive Titel, vor allem nichtzyklische Konsumgüter (48-67%) und Gesundheitsaktien (14-19%) machen seit Jahren mit einem Anteil von 63 bis 85% das Gros des Portfolios aus und sind aktuell deutlich stärker gewichtet als bei anderen globalen Aktienfonds. Von Kursverlusten bei Energie- und Bankaktien der letzten Monate bleib der Fonds somit verschont. Bei den Investmentregionen setzt Fondsmanager Rossouw zu 50% auf Nordamerika und damit deutlich weniger als der MSCI World (US-Anteil: 60-63%). Auch asiatische Titel sind mit einem Gewicht von 7,3% untergewichtet, europäische Aktien sind mit 43% hingegen etwas stärker im Fonds vertreten.

Fondsmanager Rossouw über seine Einschätzung zur globalen Wirtschaft, zur Politik der Notenbanken und den Implikationen für die Aktienmärkte – und über  Sektoren, die seiner Meinung Restrukturierungspotential haben.

Michael Haker: Seit gut neun Monaten zeigen sich die Aktienmärkte von ihrer volatilen Seite und scheinen vielfach nicht recht vom Fleck zu kommen. Ist die Luft raus, oder müssen wir in der Zukunft sogar mit noch mehr Volatilität rechnen?

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Über den Autor

Michael Haker  Michael Haker ist Research Editor bei Morningstar.

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