US-Aktien im Fokus: MasterCard und Visa

Das US-Berufungsgericht in New York erklärte kürzlich einen Vergleich zwischen MasterCard, Visa und zahlreichen Einzelhändlern für nichtig. Auf die Zahlungsnetzwerke dürften damit neue finanzielle Belastungen zukommen.

Jim Sinegal 04.07.2016

Das Verhältnis zwischen Einzelhändlern und Zahlungsdienstleistern dürfte nach dem jüngsten Gerichtsentscheid in den USA zerrüttet sein. Zur Beilegung eines seit 2005 andauernden Rechtsstreits erzielten 2013 die Zahlungsdienstleister Visa und MasterCard mit einer Gruppe von Einzelhändlern einen Vergleich über 7,25 Milliarden US-Dollar. Diesen erklärte das 2. Berufungsgericht in New York nun für nichtig. Das Gericht ist unter anderem zu der Ansicht gekommen, dass der getroffene Vergleich für manche Händler unfair sei.

Der Streit zwischen den Beteiligten dürfte damit in eine neue Runde gehen. Eine Entwicklung, die weiteren Rechtskosten und finanziellen Belastungen für die Zahlungsnetzwerke Tür und Tor öffnet. Zudem stärkt dies die Ambitionen der Händler, ihre Kunden dazu zu bewegen, bevorzugt auf kostengünstige Zahlungsmethoden zu setzen.

Unserer Einschätzung nach ist das Risiko für die kartenemittierenden Banken jedoch höher als für die Netzwerke, da deren Gebühren angesichts der geringeren Wettbewerbsvorteile und des größeren Anteils an den Transaktionskosten nach unten verhandelt bzw. reguliert werden dürften. Zudem entstand ein Streit über die Authentifizierung der Kunden bei der elektronischen Zahlung. Auf der einen Seite favorisieren die Händler die PIN-Authentifizierung, während Zahlungsdienstleister den Kunden vielmehr die Wahl zwischen PIN und Unterschrift lassen wollen. Gerade die Abwicklung von Abbuchungen auf Unterschriftsbasis kann für die Zahlungsnetzwerke aber rentabler sein.

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Über den Autor

Jim Sinegal  Jim Sinegal is the associate director of the financial team at Morningstar.

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