Risikomanagement bei Bonds: Die Grenzen der Duration

Die Duration gilt als gängige Risikokennziffer für Anleihen. Auch auf Portfolio-Ebene kann sie Anlegern eine Orientierungshilfe bieten. Doch die Sicherheit, wie sich der Fondspreis in turbulenten Zeiten entwickeln wird, kann diese Kennziffer nicht liefern.

Eric Jacobson 23.11.2016

Die Finanzkrise von 2008 und die zahlreichen daraus resultierenden Marktschocks haben Anlegern eine Vielzahl von Lektionen geboten. Eine wichtige Erkenntnis auch für Bond-Anleger lautet: Vertraue niemals blind quantitativen Portfolio-Kennzahlen. Den Anlass für diese Erkenntnis bot die Performance von zwei Fondskategorien, die auf dem Papier etliche Gemeinsamkeiten aufwiesen: Diversifizierte Langläuferfonds und Fonds für langlaufende Staatsanleihen. Zumeist wird davon ausgegangen, dass Fonds in diesen beiden Gruppen recht ähnliche Risikomerkmale aufweisen – beide konzentrieren sich auf Anleihen mit langen Laufzeiten sowie auf relativ hochwertige Schuldtitel. Dennoch waren die Performance-Unterschiede 2008 beeindruckend: Der durchschnittliche langfristige Staatsanleihenfonds legte um annähernd 28 Prozent zu, während das durchschnittliche Portfolio in der Kategorie „Langfristige Anleihen“ – Fonds, die vorwiegend nichtstaatliche Investment-Grade-Anleihen halten – um mehr als 3,7 Prozent nachgab. Als sich der Markt 2009 von der Finanzkrise erholte, trat annähernd der gegenteilige Effekt ein. Warum war das der Fall?

Duration ist nicht gleich Duration

Unter normalen Umständen hätten die effektiven Durationen der meisten qualitativ hochwertigen Rentenportfolios eine Orientierungshilfe geboten, wie diese Fonds auf Veränderungen am Bond-Markt reagieren würden. Die Fonds in beiden Kategorien haben einen Großteil des Durationsspektrums abgedeckt, was aber nicht ausreicht, um eine derart breite Renditestreuung zu erklären. 

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Über den Autor

Eric Jacobson  Eric Jacobson is Morningstar's director of fixed-income research and an editorial director for mutual fund content.

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