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Warum fast jeder den großartigen Bullenmarkt verpasst hat

Der aktuelle Aufschwung an den US-Börsen ist vielleicht nicht der kraftvollste in der modernen US-Investmentgeschichte, aber einer der längsten. Er hat allerdings einen Schönheitsfehler: Die Investoren fehlen. Eine Suche nach den Ursachen.  

John Rekenthaler 19.06.2018

Natürlich sind die 1950er und 1990er Jahre nicht zu toppen. Der US-Aktienmarkt stieg in den beiden Dekaden rasant. Aber wenn man sein Geld in weniger als einem Jahrzehnt real verdreifachen konnte, dann ist das auch nicht schlecht. So geschehen zwischen 2009 und heute. Der US-Aktienmarkt verzeichnete einen höchst respektablen Zuwachs – der zudem mit einer geringen Volatilität und wenigen großen Umkehrungen und zugleich bei gedämpfter Inflation stattfand. Das macht die derzeitige Hausse umso beachtlicher. Doch es gibt einen wichtigen Schönheitsfehler: Niemand hat sie kommen sehen. 

Natürlich ist diese Aussage nicht ganz richtig. Es hat ganz sicher jemanden im Irgendwo gegeben, der am Tiefpunkt des Marktes 2009 empfahl, Portfolios mit Aktien bis zum Anschlag vollzuladen. Aber es waren ganz sicher nicht viele. Das beste Beispiel, an das ich mich erinnern kann, war Jeremy Grantham von GMO, der im Januar 2009 erklärte, dass Aktien zwar „nicht dramatisch billig“ seien, ein Investment sich aber lohnen würde. Seine Losung: Er erwarte, dass Aktien in den nachvollgenden sieben Jahren eine Rendite von 65 Prozent erwirtschaften würden. Das war nur halbwegs korrekt – die Wertsteigerung belief sich in diesem Zeitraum auf 130 Prozent. 

Im Nachhinein hatten die Ökonomen 2009 den richtigen Ausgangspunkt identifiziert. Sie prognostizierten, dass eine einzige, überwältigende wirtschaftliche Entwicklung die Börsenergebnisse des nächsten Jahrzehnts bestimmen würde. Leider konnten sie diesen Trend nicht erkennen und betonten stattdessen zwei Vorhersagen, die sich nicht bewahrheiteten. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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