Der Fall Tesla: Viel Lärm um wenig Fonds-Gewicht

Wir haben nachgeschaut, in welchen Fonds die Aktie des US-Elektroautoherstellers vertreten ist. Bei den meisten Fondsmanagern scheint die Skepsis zu überwiegen, bei einigen Growth-Managern indes nicht.

Ali Masarwah 02.10.2018
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Nachdem die Kunde am letzten Septemberwochenende umging, dass Tesla-Chef Elon Musk den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden aufgibt, schnellte die Tesla-Aktie am Montag zum Handelsstart an der Nasdaq um gut 16 Prozent nach oben und ging mit einem satten Plus von gut 17 Prozent gestern Abend aus dem Handel. Am Freitag hatte sie noch um 14 Prozent nachgegeben, nachdem der Exzentriker Musk auf Konfrontationskurs mit der US-Aufsichtsbehörde SEC zu gehen schien. Das Kursplus vom gestrigen Montag signalisiert, dass Investoren offenbar genau das optimale Szenario als eingetroffen sahen: Der von einigen Beobachtern als hoffnungslos überlastet beschriebene Musk gibt Verantwortung ab, ohne sich freilich komplett aus dem von ihm gegründeten Unternehmen zurückzuziehen. 

Unser Aktien-Analyst David Whiston beschreibt die Lage bei Tesla so: „Musk ist Tesla, und ohne Musk ist Tesla nur ein kapitalintensiver Autohersteller mit hoher Cash-Burn-Rate und vielen Schulden, von denen ein guter Teil bald fällig werden“. Sollte sich Musk vollständig zurückziehen, werde das nach Berechnungen Whistons die Kapitalkosten von zehn auf zwölf Prozent steigern und damit eine Absenkung des fairen Werts von Tesla von 179 US-Dollar auf 126 Dollar bewirken. 

Doch so weit ist es nicht. Es sieht so aus, dass es bei einer Strafzahlung von insgesamt 40 Millionen Dollar bleiben wird, die Tesla für die erratische Twitter-Kommunikation Musks berappen wird, in denen er Anfang August angekündigt hatte, Tesla für einen Preis von 420 Dollar von der Börse zu nehmen. (Er nahm davon am 24. August davon Abstand). 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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