Was hat der Markt geraucht?

Wir halten eine Fusion von Philip Morris und Altria für strategisch sinnvoll und glauben, dass Anleger wichtige Vorteile eines Deals nicht eingepreist haben.

Philip Gorham 02.09.2019

Wir verstehen die negative Reaktion des Marktes auf die Nachricht nicht, wonach Philip Morris International (PMI) und Altria über eine Fusion verhandeln. Der Kursrückgang bei PMI ist angesichts der sehr günstigen Bewertung besonders überraschend. Wir sind seit langem der Ansicht, dass beide Konzerne zusammengehen werde, vor allem, um die Interessen beider Parteien beim Vertrieb  von iQOS, der Marke der nicht-brennbaren Zigaretten von Philip Morris, in den Vereinigten Staaten in Einklang zu bringen, aber auch wegen des Potenzials für Kostensynergien und der Fähigkeit, die weltweit größten Tabak-Marken unter einem Dach zu führen. Zudem wäre PMI ein natürlicher Devisen-Hedge für das US-Geschäft.

Wir bekräftigen unsere Fair Value Schätzungen für beide Unternehmen und sind der Meinung, dass der Ausverkauf einen attraktiven Einstiegspunkt für die bereits unterbewertete Gruppe darstellt. Der faire Wert von PMI liegt bei 102 Dollar und der von Altria bei 58 Dollar. Am Freitagabend beliefen sich die Schlusskurse in New York bei 72,04 Dollar bzw. 43,74 Dollar

Die Kombination von PMI und Altria würde die Aufspaltung von vor elf Jahren rückgängig machen. In gewisser Weise ist dieser Schritt obsolet geworden. Seinerzeit stand die Bemühung von Altria im Vordergrund, das Sammelklagenrisiko innerhalb der Vereinigten Staaten zu isolieren. Dieses Risiko hat sich verringert. Demgegenüber hat Abtrennung des internationalen Geschäfts keinen Wert gehoben. Philip Morris handelte vor dieser Ankündigung mit etwa einem KGV von 15 und Altria mit dem 11-fachen Jahres-Gewinns. Das ist die identische Multiples, mit denen sie nach dem Split im Jahr 2008 bewertet wurden.

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