Bei Rentenfonds profitieren Anleger besonderes selten von Skalen-Effekten

Die Anbieter großer Fonds haben die Möglichkeit, Effizienzgewinne, die sie erzielen, an Anleger weiterzugeben. Das tun sie leider selten, vor allem nicht bei Rentenfonds.

John Rekenthaler 22.11.2019

Wir haben vor einigen Wochen unsere Kostenstudie GIE vorgestellt (GIE steht für Global Investor Experience), in der wir die Kosten von 26 Fondsstandorten miteinander verglichen haben und ein Länder-Ranking aufgestellt haben. Heute wollen wir ein wenig Nachlese betreiben und uns die Frage stellen, ob große Fondsstandorte, also Länder, in denen Fonds mit hohem Fondsvermögen besonders häufig zu finden sind, günstige Fonds anbieten. 

Der Hintergrund der Frage ist klar: Fondsanbieter lassen sich nicht in Euro und Cent für ihre Leistung vergüten - warum eigentlich nicht? -, sondern erheben einen prozentualen Anteil am verwalteten Vermögen als jährliche Gebühr. Die Folge: Mit wachsendem Fonds-Vermögen wird die Bedeutung von Fixgebühren, die der Fonds zu tragen hat, geringer. Man spricht in der Fachsprache von Skaleneffekten. Es wäre naheliegend, dass die Fondsanbieter Anleger an diesen Skaleneffekten partizipieren lassen und die Gebühren von großen Fonds senken bzw. nicht erhöhen. 

Wie aus unserer Studie hervorgeht, scheint dies auf den ersten Blick der Fall zu sein. Zumindest bei Aktienfonds. Die untere Grafik zeigt das Verhältnis zwischen Fondsmarkt-Größe (gemessen an den Fonds, die in den jeweiligen Ländern aufgelegt sind) und den Fondsgebühren. Wir heben drei Fondsstandorte hervor: Die USA, Deutschland und Frankreich. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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