Warum herkömmliche Risikomodelle häufig daneben liegen

Standard-Risikoannahmen berücksichtigen Extremereignisse nicht hinreichend. Anleger sollten schwere Krisen immer als Möglichkeit in ihre Szenarien einbeziehen, weil diese wiederum die Grundlage für hohe Renditen bilden.  

Paul D. Kaplan 26.05.2020

Die Coronakrise hat ein grelles Licht auf die Grenzen der herkömmlichen Risikomodelle geworfen. Angesichts der Häufigkeit markanter Marktrückgänge, bei denen Aktien um 20 Prozent oder mehr fallen, sollte man meinen, dass Anlageexperten Renditeverteilungsmodelle verwenden würden, die derartige Rückschläge (und die nachfolgenden Erholungen) berücksichtigen. Aber leider beziehen viele gerade die Gefahr von Extremereignissen nicht in ihre Anlageentscheidungen ein. 

Einige Investoren neigen dazu, Tools wie Portfolio-Optimierer und Monte-Carlo-Finanzplanungsmodelle zu verwenden, die sich auf so genannte Thin-Tail-Modelle stützen. „Thin Tails“ beziehen sich auf die Enden einer Verteilungskurve; sie in vielen Modellen flach, was auf eine geringe Wahrscheinlichkeit von Extremereignissen hinweist; Wahrscheinlichkeiten, die gering sind, werden in der Realität von vielen Investoren ignoriert oder übersehen. Mit schwerwiegenden Folgen. 

In klassische Renditeverteilungsmodelle, die wiederum die Grundlage von Risikomanagement-Modellen sind, fließt die Annahme ein, dass schwere Marktkrisen sehr seltene Ereignisse sind. Doch ein Blick auf historische Ertragsdaten zeigt immer wieder, dass diese Krisen alles andere als selten sind. Daher möchte ich einen genaueren Blick auf zwei grundverschiedene Risikomodelle werfen und mögliche Schlussfolgerungen für Investoren ziehen. 

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Paul D. Kaplan  

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