Globalisierung in Gefahr: Wie international ist mein Portfolio?

Das Geschäftsmodell der Globalisierung steht infrage. Doch bevor es darum geht, Konsequenzen für das eigene Portfolio zu ziehen, müssen Anleger erkennen, wo sich Werkbänke und Märkte der Portfolio-Unternehmen befinden. Die sind selten an den Orten, wo die Firmen gelistet sind.  

Ali Masarwah 01.07.2020

Die Globalisierung der Wirtschaft wurde nicht erst mit der Verbreitung des Coronavirus in Frage gestellt. Der Brexit und die Wahl Donald Trumps im Jahr 2016 waren die sichtbarsten Zeichen für eine nationale Rückbesinnung in vielen Ländern. Es geht beileibe nicht nur um die USA und Großbritannien. Auch Wahlsiege populistischer Parteien in anderen Teilen der Welt sowie die zunehmend offen expansionistische Politik der Volksrepublik China stellen die bisherige Geschäftsgrundlage unseres Weltwirtschaftssystems in Frage. 

Unabhängig davon, ob die aktuelle Phase nur eine merkantilistische Zwischenepisode ist oder eine Entflechtung der vernetzten Welt ansteht: Es lohnt sich für Anleger in jedem Fall zu reflektieren, wie globalisiert ihr Aktienportfolio wirklich ist. Das ist mit der herkömmlichen Zuordnung der Unternehmen zum Ort der Börsenkotierung nur eingeschränkt möglich. 

Die Unternehmen im DAX sind zwar insofern „heimische“ Player, als dass sie weiland in Deutschland gegründet wurden bzw. das (primäre) Börsenlisting am heimischen Marktplatz Frankfurt erfolgte und sie auch steuerlich und regulatorisch am Tropf deutscher Vorgaben hängen. Doch Wohl und Wehe der deutschen Unternehmen hängen angesichts der hochgradigen Integration Deutschlands in die Weltwirtschaft nur eingeschränkt vom lokalen Markt ab. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Anleger Websites von Morningstar verantwortlich.

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