Wie stabil ist der Credit-Markt?

Die Liquiditätsversorgung des Markts für Unternehmensanleihen wird schwieriger.

Dave Sekara, CFA, 22.11.2011

Die Schuldenkrise in der Eurozone frisst sich zunehmend in den Markt für Unternehmensanleihen. Die Liquiditätsversorgung des Credit-Markts hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschlechtert, was zu einer fortschreitenden Ausweitung der Spreads führt. In den USA drifteten etwa die Spreads beim Morningstar Corporate Bond Index in der vergangenen Woche um mehr als 10 auf 241 Basispunkte auseinander. Die Interventionen der Europäische Zentralbank mögen den Anstieg der Renditen italienischer und spanischer Staatsanleihen eingedämmt haben; das systemische Risiko aus Europa schiebt indes die Credit Spreads der Unternehmensanleihen auseinander.

Dieser Trend hat sich in der vergangenen Woche verstärkt. Besonders betroffen davon sind italienische Banken. So hat die UniCredit von der EZB die Erweiterung der Palette der Sicherheiten erbeten, die als Gegenleistung für den Zugang italienischer Banken zur Zentralbankliquidität akzeptiert werden. Dies lässt den Schluss zu, dass die italienischen Banken Schwierigkeiten haben, sich auf dem Interbankenmarkt kurzfristig zu refinanzieren.

Das wird durch den Blick auf die Swap-Märkte untermauert. Hier sind die Kosten für Zins-Swaps, Repos, und für den Tausch von Euro in US-Dollar gestiegen. In einigen Fällen wurden sogar die Hochs aus der Zeit der Kreditkrise 2008/09 gesehen. Wie tief das Vertrauen in europäische Banken gesunken ist, veranschaulicht die Tatsache, dass der US-Industriekonzern Norfolk Southern Berichten zufolge europäische Banken von seiner Kreditorenlisten gestrichen hat.

Man mag nicht den Gedanken weiterspinnen, was passieren würde, wenn das Beispiel Schule machen würde und immer mehr Unternehmen ihre Gelder aus italienischen und spanischen Banken abzögen – ein Run auf diese Banken wäre die unweigerliche Folge.

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