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Sicherheit gewonnen, Geld verloren: EONIA-ETFs

Erstmals liegt der EONIA-Zinssatz im negativen Bereich. Dennoch gibt es genügend Investoren, die dort ihr Geld parken, wohlwissend, dass sie Geld verlieren und zwar nicht nur real sondern auch absolut. Unser wöchentlicher Bericht über Indizes, ETFs - und ihre Kosten.

Im Kampf gegen die schwächelnde Wirtschaft und der drohenden Deflation sorgte die Europäische Zentralbank diese Woche für eine weitere Überraschung. Nachdem vor drei Monaten bereits der Negativzins für die Overnight-Einlagen eingeführt wurde, hat die EZB nun den Leitzins auf 0,05% gesenkt. Zudem kündigte die EZB an, ab Oktober Kreditverbreifungen (Asset Backed Securities) und Covered Bonds, inkl. Pfandbriefe, zu kaufen. Zur Begründung führte EZB-Chef Mario Draghi an, dass die Inflation in absehbarer Zukunft sehr niedrig bleiben dürfte und die Wirtschaft zuletzt an Schwung verloren hat. Die Inflation lag im August bei lediglich 0,3%, weit unter dem mittelfristigen Ziel der EZB von knapp 2,0%.

Bisher gab es drei Möglichkeiten Geld zu verlieren. Im Kasino geht es am schnellsten, beim Pferderennen ist es am sichersten und mit Frauen ist es am schönsten. Vielleicht sollte man dies nun um den EONIA erweitern, der letzte Woche erstmals unter die 0% sackte. Der EONIA (Euro OverNight Index Average) ist der Zinssatz, zu dem auf dem Interbankenmarkt in der Eurozone unbesicherte Ausleihungen in Euro von einem Tag auf den nächsten gewährt werden.

Obwohl Investoren über ETFs auf den EONIA real jeden Tag Geld verlieren, sind über eine Milliarde Euro darin investiert. Cash bzw. EONIA-ETFs zu halten kann eine gute Idee sein, etwa als Puffer im Portfolio in Zeiten volatiler Märkte. Geldmarktfonds bzw. -ETFs werden auch von Unternehmen häufig als Cash-Management-Instrument genutzt. Danach fallen einem nicht viele gute Gründe ein, warum man in diese Produkte auch nur mittelfristig investieren sollte.

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Über den Autor

Gordon Rose, CIIA, CAIA,

Gordon Rose, CIIA, CAIA,  ist Fondsanalyst bei Morningstar.

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