ETF-Mischfonds – Die Fakten

Im ersten Teil unseres Artikels haben wir verschiedene Portfoliolösungen für ETF-Anleger vorgestellt. Im zweiten Teil schauen wir nun auf die nackten Zahlen und versuchen, ein erstes Fazit zum Rendite-Risiko-Profil der gemischten ETFs zu ziehen.

Kommen wir nun im zweiten Teil unseres Artikels zu Misch-ETFs auf die Produkte im Detail (hier kommen Sie zum ersten Teil des Artikels). Auf der einen Seite haben wir die rein passiven Anlagestrategien von ARERO und Easyfolio, die kein Manager-Risiko aufweisen. Anleger wissen im Vorfeld genau, wie die Anlageklassen gewichtet sind und können dann sehr gut abschätzen, wann die Strategie gut läuft und wann sie underperformt. Man ist also vor bösen Überraschungen größtenteils geschützt (jedoch nicht vor Verlusten!).

Stichwort ARERO. Der Fonds hat einen festen Rohstoffanteil von 15%. Auf Grund der schlechten Performance dieser Anlageklasse hat der Fond relativ zur Morningstar Kategorie „Aggressive Allocation“ in den letzten Jahren underperformt. Dies lässt sich am Morningstar Sterne-Rating ablesen. Im Gesamt-Rating weist der Fonds vier Sterne auf. Im Teil-Rating über drei Jahre bekommt der Fonds jedoch nur drei Sterne. Wer also im Blick hat, wie breit aufgestellte Rohstoffkörbe performt haben und die Rohstoffquote im ARERO kennt, muss also nicht einmal Vergleichsrechner bemühen, um zu wissen, dass der Fonds bescheiden performt hat. Und der ARERO-Anleger weiß auch, dass er aufgrund des Rebalancings bei der nächsten Rohstoff-Hausse „dabei“ sein wird. Mit einer Kostenquote von 0,50 Basispunkten ist der ARERO auch nur minimal teurer als ein Do-it-Yourself (DIY) Portfolio, das in dieselben Indizes investiert. Mehr dazu finden Sie hier.

Wie bereits im ersten Teil erwähnt, ist eine Performance-Analyse bei den drei Easyfolios auf Grund der sehr kurzen Historie nicht aussagekräftig. Bei den Kosten stehen die Produkte allerdings schlechter da als der ARERO. Alle drei Easyfolio-Fonds schlagen mit laufenden Kosten von zwischen 1,04% und 1,09% zu buche. In Anbetracht dessen, dass die Zielfonds lediglich ca. 0,25% kosten und die Easyfolio-Fonds lediglich einmal jährlich in die Anfangsallokation zurückschichten, erscheinen sie etwas teuer. Zwar sparen Investoren die Transaktionskosten, und es fallen auch keine Steuern im Dachfondsmantel an, jedoch gibt es hierfür bei DIY-Portfolios, die aus Sparplänen gespeist werden, günstigere Alternativen. Ob die Easyfolio-Fonds trotz der höheren Kosten eine bessere Nettorendite erwirtschaften können als DIY-Portfolios oder der ARERO müssen sie erst noch unter Beweis stellen.

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Über den Autor

Gordon Rose, CIIA, CAIA,

Gordon Rose, CIIA, CAIA,  ist Fondsanalyst bei Morningstar.

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