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BlackRock schickt die Klone ins Rennen

Achtung, Sie wurden automatisiert! Der weltweit größte Vermögensverwalter ersetzt einige Fondsmanager aus Fleisch und Blut durch Maschinen. Überlegungen zu den Hintergründen und den Implikationen für aktives Fondsmanagement.

John Rekenthaler 19.04.2017

Die Entscheidung des Vermögensverwalters BlackRock, in den USA sieben Aktienfondsmanager aus dem Rennen zu nehmen und deren Fonds auf seine quantitative Aktienmanagement-Abteilung zu übertragen, hat es nicht auf viele Titelseiten geschafft. Aber für die kleine Welt der Geldverwaltung war es eine ganz große Geschichte. Der weltgrößte Asset Manager hat lebende, atmende Menschen durch automatisierte Stock-Picking-Modelle ausgetauscht. Die Zeichen an der Wand sind klar: Aktive Fondsmanager sollten den Aufstieg der Maschinen fürchten! 

BlackRock-CEO Larry Fink sagte dazu folgendes: „Die Demokratisierung von Informationen hat es für ein aktives Management viel schwieriger gemacht. Wir müssen das Ökosystem verändern - das bedeutet, mehr auf Big Data, künstliche Intelligenz, Faktoren und Modelle innerhalb von quantitativen und traditionellen Anlagestrategien zu setzen.“

Das ist Finanzsprack für Profis. Übersetzt für diejenigen, die keinen Investmentjargon sprechen, wollte Fink damit folgendes sagen: Fondsmanager profitieren nicht mehr von Geschäftsgeheimnissen. In früheren Jahren plauderten Führungskräfte offenherzig mit Anlageexperten. Insbesondere mit diejenigen, die Anteile an Aktien ihrer Unternehmen besaßen und/oder viel Geld kontrollierten. Sie waren bereit, über die neuesten Entwicklungen in ihren Unternehmen und in ihrer Branche zu sprechen. Diese Informationen verhalfen Fondsmanagern zu einem bedeutenden Vorsprung gegenüber anderen Marktteilnehmern. Doch dieser Vorteil ist inzwischen weitgehend verschwunden. Die Börsenaufsichtsbehörden haben die Vorschriften für das verschärft, was sie als verbotene Kommunikation einstufen. Das hat Führungskräfte vorsichtiger gemacht. Manchmal lassen sie sich zwar immer noch eine Auskunft entlocken, was ein Grund dafür ist, warum sich Fondsmanager weiterhin um persönliche Treffen bemühen. Aber diese Gelegenheiten sind seltener geworden. Zudem haben Blogs die Führungskräfte in Sachen Branchen-Updates weitgehend verdrängt. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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