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Value Investing: Ist es dieses Mal wirklich anders?

Ausgerechnet GMO-Gründer Jeremy Grantham spricht ein für Value-Anleger heikles Thema an.

John Rekenthaler 30.05.2017

Value und Growth sind nicht nur zwei konträre Investmentstile – sie scheinen regelrecht zwei unterschiedliche Menschentypen zu verkörpern. Für Investoren in Wachstums-Aktien bringt jeder Tag die Chance auf einen Neuanfang. Es gibt ständig neue Industrien zu erfinden, neue Monopole aufzubauen und damit die Option, Rekordgewinne zu verdienen. Die Käufer von Wachstums-Aktien sind wie Kinder am Weihnachtsmorgen, die auf der Treppe hinunterspringen, voller Vorfreude auf die Überraschungen unter dem Weihnachtsbaum. Oder wie Welpen, die Schwanz wedelnd vor die Tür treten um zu erforschen, was die Welt zu bieten hat. Growth-Investoren sind also notorische Optimisten. 

Freuden dieser Art existieren für Value-Investoren nicht. Sie wissen, was in Wahrheit auf den Growth-Investor, ihren erwartungsvollen Konkurrenten, wartet: bittere Enttäuschungen! Das Geschenk vom Weihnachtsmann entpuppt sich als handgestrickter Schal, der verdächtig nach dem unmöglich spießigen Hut von Tante Edna aussieht. Der Welpe wird an seiner Leine herumgezogen und hat nie den Hauch einer Chance, das Eichhörnchen zu jagen, das ihn verspottet. Und die hundertprozentig innovative Muffin-Kette, bei der ein Erfolg vorprogrammiert schien, geht Bankrott, weil sie von einem Donuts-Anbieter ausgestochen wird. 

Um es kurz zu machen: Der Value-Investor ist ein Pessimist, der durch seine Erfahrungen belastet ist. Er weiß, dass auch die glänzenden Aussichten von Wachstumsfirmen eines Tages verblasen werden -- so sicher wie auf den Tag die Nacht folgt. Doch es gibt eine Entschädigung für so ein Leben in Schwermut. Denn historisch betrachtet hat die Börse diejenigen Anleger belohnt, welche die geschichtlichen Lehren studiert haben und denen es dadurch gelingt, die leichtfertigsten Fehler zu vermeiden. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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