Haben die aktiven Manager den Ruf des aktiven Investierens ruiniert?

Es wird viel über den Angriff der Indexfondsanbieter auf die Geschäftsmodelle aktiver Asset Manager diskutiert. Zwei Experten haben die steile These aufgestellt, dass die aktiven Fondshäuser selbst viel zu ihren Problemen beigetragen haben. Einige Ideen dazu.

John Rekenthaler 14.11.2017

Jüngst diskutierten Barry Ritholtz von Ritholtz Asset Management und Nir Kaissar, ein Bloomberg-Kolumnist (hier), die Vorteile von aktivem und passivem Investieren. Das Ergebnis der Debatte war bereits vorab eine ausgemachte Sache: Heutzutage gibt es wenige oder überhaupt keine Investment-Autoren, die das Konzept das aktiven Managements vorbehaltlos unterstützen. Sie raten stattdessen entweder komplett zum passiven Investieren oder sie befürworten eine Mischung der beiden Ansätze. Die letztgenannte Vorgehensweise sieht dann typischerweise so aus, die Basis des Depots mit passiven Anlagen auszustatten und dann je nach Bedarf aktiv gemanagte Fonds hinzuzufügen. 

Ritholtz und Kaissar wählten den zweiten Weg. Sie schlugen zudem übereinstimmend vor, aktives Management in erster Linie mit Strategic-Beta-Produkten umzusetzen. Fondsmanager sollten also nur noch Anlagestrategien einsetzen, die automatisierten und vorab festgelegten Regeln folgen. Die Ideen wären menschlich generiert, aber die Ausführung erfolgte dann computergestützt. 

Der Strategie-Beta-Ansatz hat den Vorteil, dass er weniger kostet als das herkömmliche aktive Management. Für mich ist dabei aber nicht klar, ob die Kosten bei diesen beiden Managementformen wirklich stark divergieren. Denn schließlich erfordern sowohl traditionelle Anlageansätze als auch Strategic-Beta-Methoden einen qualifizierten Fondsmanager und beide Ansätze greifen oft auch in ähnlichem Umfang auf firmeninternes Research zurück. Dennoch werden Strategic-Beta-Ansätze in der Regel über börsengehandelte Fonds (ETFs) angeboten und bekanntlich gilt allgemein die Annahme, dass ETFs günstiger sind als herkömmliche Investmentfonds. 

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Über den Autor

John Rekenthaler  is vice president of research for Morningstar.

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