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Bei USA-ETFs ist es „hip to be swap“

Auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2011 hat iShares massiv Front gemacht gegen derivatebasierte ETFs. Mit Erfolg, wie der sinkende Marktanteil von Swap-basierten ETFs zeigt. Für Anleger war diese Entwicklung nicht unbedingt von Vorteil.

Ali Masarwah 31.05.2019

Auf dem Höhepunkt der Eurokrise goss BlackRock-Chef Larry Fink in einer ohnehin höchst nervösen Stimmung eine ordentliche Ladung Öl ins Feuer: „Wenn Sie ein Produkt von Lyxor kaufen, sind Sie Inhaber eines unbesicherten Bonds der SocGen“, so Fink im November 2011. Damals standen weite Teile des europäischen Bankensektors im Feuer, und es gab durchaus Fragezeichen über die Überlebensfähigkeit vieler Banken.

Insofern hatte Fink durchaus einen wunden Punkt angesprochen. Die Anbieter von Swap-basierten ETFs, deren Produkte nicht in die zugrunde liegenden Indexbestandteile investieren, sondern die Index-Performance mit einer Investmentbank „tauschen“, waren von ihren Mutterbanken abhängig. Denn diese waren damals die einzige Gegenpartei der Swap-ETFs. Bei Lyxor war das die Société Générale, bei Xtrackers die Deutsche Bank, bei ComStage die Commerzbank. 

Die Folgen waren eindeutig. Aufgeschreckt von der Anti-Swap-ETF-Propaganda, verkauften Anleger, die das Kontrahenten-Risiko bei Swap-ETFs befürchteten, in den folgenden Monaten und Jahren Swap-ETFs und setzten stattdessen auf physisch replizierende ETFs. Das kam vorwiegend iShares zugute. Die BlackRock-Tochter nahm parallel dazu, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit (aber nicht von uns), ihre eigenen Swap-ETFs vom Markt. Die Ächtung der Swap-ETFs blieb nicht ohne Folgen für das Angebot am Markt: Die Anbieter von Swap-ETFs machten die Rolle rückwärts und stellten nach und nach auf physische Replikation um. Deutsche Bank, Lyxor und ComStage bilden Indizes heute vorwiegend physisch ab. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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